Zurück zur Übersicht
Die US-Aufsichtsbehörden kündigen eine formelle Anfrage zum Einsatz von KI an. Das OCC nennt Modellrisiken und Risiken durch Drittanbieter als zentrale Prüfbereiche.
Die US-Aufsichtsbehörde Office of the Comptroller of the Currency hat in Bulletin 2026-13 angekündigt, dass OCC, Federal Reserve und FDIC demnächst eine Request for Information zum Einsatz von KI veröffentlichen werden. Die Ankündigung nennt ausdrücklich „generative und agentische Modelle“ als Prüfgegenstand.
Das Bulletin hebt Modellrisiken und Risiken durch Drittanbieter als zentrale Kontrollpunkte hervor. Die überarbeitete Guidance richtet sich auf Governance, Validierung und Dokumentationspflichten für Modelle.
Banken müssen mit engeren Anforderungen an Modellmanagement und an die Kontrolle externer KI-Dienstleister rechnen. Änderungen bei Governance und Reporting dürften kurzfristig Prioritäten und Budgets beeinflussen.
Der Kommentarbereich wird geladen, sobald du ihn erreichst.
Weiterlesen
Die US-Notenbank sieht die Verbreitung von KI in Firmen deutlich langsamer als im Alltag der Beschäftigten. Generative KI ist bereits breit genutzt, die formale Einführung in Unternehmensstrukturen hinkt aber hinterher.
Microsoft AI will mit einem öffentlichen Entwurf Regeln für die Entwicklung und den Einsatz künftiger MAI Modelle festlegen. Vorgesehen sind unter anderem Vorgaben zur menschlichen Kontrolle, zur Abschaltung und zur Begrenzung eigenständiger Ziele.
EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen hält internationale Vorgaben für KI angesichts möglicher Cyber- und Biogefahren für notwendig. Der EU-KI-Act setzt bereits Regeln für Anbieter in Europa, gilt aber nicht weltweit.
Eine unabhängige, von NHS-Ärzten geleitete Kommission schlägt für KI im Gesundheitswesen einen schrittweisen Zulassungsprozess vor. Anwendungen sollen zunächst unter enger Aufsicht laufen und später umfassender genehmigt werden.