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Die Vereinbarung läuft über fünf Jahre und soll die Zusammenarbeit bei Agenten-KI für Unternehmenskunden beschleunigen. Der Deal zeigt, wie teuer produktive KI im Enterprise-Umfeld bleibt und wie eng Plattformanbieter an Hyperscaler gebunden sind.
Snowflake und AWS haben ihre Zusammenarbeit ausgebaut. Snowflake will nach eigenen Angaben über fünf Jahre 6 Milliarden Dollar für Graviton- und KI-Ausgaben auf AWS einsetzen. Die Partnerschaft soll die Einführung von Agenten-KI für Unternehmenskunden beschleunigen.
Die Meldung macht vor allem eines klar: Produktive KI im Enterprise-Markt ist vor allem ein Infrastrukturgeschäft. Wer Agenten in großem Stil betreiben will, bindet sich langfristig an die großen Cloud-Anbieter und zahlt dafür früh und viel.
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Bloomberg berichtet, Meta arbeite an einem internen Programm namens „Meta Compute“, mit dem Entwickler Zugang zu gehosteten KI-Modellen und überschüssiger Rechenkapazität kaufen könnten. Die Meldung löste spürbare Kursbewegungen bei Meta und spezialisierten Neocloud-Anbietern aus.
Anthropic will laut Amazon über zehn Jahre mehr als 100 Milliarden Dollar für AWS-Technologien ausgeben und sich bis zu 5 Gigawatt Rechenleistung sichern. Der Deal zeigt, dass im KI-Markt vor allem Kapazität, Strom und Chips zum Engpass werden.
Pinterest will bis 2031 rund 4 Milliarden Dollar in eine neue Infrastrukturvereinbarung mit Amazon Web Services investieren. Die Vereinbarung macht sichtbar, wie stark KI-Funktionen inzwischen von Rechenleistung, Betrieb und langfristigen Cloud-Verträgen abhängen.
AWS erweitert SageMaker AI um OpenAI-kompatible API-Endpunkte für Inferenz. Das senkt die Hürden für Unternehmen, die bestehende Anwendungen und SDKs auf AWS verlagern oder dort enger an den KI-Stack binden wollen.
Auf der Sapphire-Konferenz verankert SAP KI tiefer in zentrale Prozesse von Finance bis Supply Chain. Für Konzerne und Mittelstand im DACH-Raum ist das mehr als ein Produktupdate, weil SAP damit die Enterprise-KI-Agenda mitprägt.