Zurück zur Übersicht
Mit neuen Modellen und Funktionen will der Konzern seine KI-Produkte enger verzahnen. Im Mittelpunkt steht der Versuch, die eigene Plattform-Position im KI-Markt zu stärken.
Google hat auf seiner I/O-Konferenz neue KI-Modelle und Funktionen angekündigt, darunter Gemini 3.5 Flash und Gemini Omni. Gemini 3.5 Flash wurde nach Angaben des Unternehmens neu gestartet und direkt allgemein verfügbar gemacht.
Mit Gemini Omni stellt Google zudem ein Modell vor, das Inhalte aus unterschiedlichen Eingaben erzeugen und bearbeiten kann. Die Ankündigungen sind Teil eines breiteren I/O-Pakets, mit dem der Konzern seine KI-Produkte enger miteinander verzahnt und mehr Anwendungsfälle für Suche, Medien und Assistenten abdecken will.
Weiterlesen
Auf der I/O 2026 erweitert Google seine KI-Pläne um neue Modelle, Agenten und Produktfunktionen. Der Konzern verknüpft Gemini enger mit Search, Android und Workspace und schärft damit seine Position im Wettbewerb um den Zugang zur KI.
Google hat auf der Cloud Next 2026 eine neue Plattform für agentische Unternehmensanwendungen vorgestellt und sie mit Daten-, Sicherheits- und Workspace-Bausteinen ergänzt. Mit neuen TPU-Chips zielt der Konzern zugleich stärker auf den Markt für produktive Unternehmens-KI.
Die Modellfamilie kommt unter Apache-2.0-Lizenz und zielt auf Reasoning sowie agentische Workflows. Damit erhöht Google den Druck auf geschlossene Frontmodelle und auf konkurrierende Open-Modelle-Anbieter.
Google setzt im KI-Modus weltweit Gemini 3.5 Flash als Standardmodell ein. Die Suche rückt damit weiter weg von der klassischen Trefferliste und stärker hin zu KI-Antworten sowie im Hintergrund arbeitenden Informationsagenten.
Der Rollout startet im Sommer zunächst auf neuen Samsung-Galaxy- und Pixel-Geräten. Später will Google die Funktionen auf Uhren, Autos, Brillen und Laptops ausweiten.