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Die Planetary Prediction Engine übernimmt nach einer Anfrage in natürlicher Sprache die Suche und Aufbereitung von Daten sowie Modellierung und Auswertung. In Tests erzielte das experimentelle System laut Google bessere Ergebnisse als eine manuelle Expertenpipeline.
Google Research kombiniert dafür unter anderem Data Commons, Google Earth Engine und geospatiale Foundation-Modelle. Die Erstellung komplexer Vorhersagemodelle soll sich dadurch von mehreren Wochen auf wenige Minuten verkürzen.
Bei 21 Gesundheitsindikatoren der US-Seuchenschutzbehörde erreichte die Engine laut Google einen mittleren R²-Wert von 76,8 Prozent. Eine manuelle Expertenpipeline kam auf 60 Prozent. Bei der Modellierung von Ernährungssicherheit in Nigeria verdoppelte sich der Vergleichswert laut der begleitenden Studie nahezu.
Für die Vorhersage neuer Ebola-Ausbruchsgebiete im Kongo identifizierte das System 15 von 18 betroffenen Gesundheitszonen. Google bezeichnet die Technologie ausdrücklich als experimentell. Ihr wichtigster Schritt ist nicht ein weiterer Chatbot, sondern die Automatisierung einer spezialisierten Forschungskette von der Datenauswahl bis zur Prognose.
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Das neue KI-Modell erstellt globale Wetterprognosen im Stundentakt und erreicht laut Google bei wichtigen Bodenvariablen eine Auflösung von bis zu fünf Kilometern. Die Daten sollen unter anderem in Google Search, Gemini, Maps und Earth Engine einfließen.
Ein System von Google Research schlägt Flugrouten vor, die Gebiete mit potenziell langlebigen Kondensstreifen umgehen. Nach einer ersten Testphase soll der wärmende Effekt der Kondensstreifen um rund 40 Prozent gesunken sein.
OpenAI zufolge zeigt ein internes System, dass die dreidimensionalen Navier-Stokes-Gleichungen in endlicher Zeit eine Singularität entwickeln können. Der Beweis wurde formalisiert und im Beweisassistenten Lean geprüft, muss sich aber noch einer unabhängigen mathematischen Prüfung stellen.
Der AlphaGenome Atlas prognostiziert die molekularen Auswirkungen von rund neun Milliarden möglichen Einzelbuchstaben-Veränderungen im menschlichen Genom. Forschende sollen genetische Varianten damit schneller priorisieren und ihre möglichen Auswirkungen auf biologische Prozesse einschätzen können.