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SynthID Bio soll die Herkunft von Proteinsequenzen und -strukturen erkennbar machen, ohne ihre biologische Funktion zu beeinträchtigen. Die Technik ist bislang ein Machbarkeitsnachweis.
Google DeepMind hat SynthID Bio vorgestellt, ein Verfahren, das ein unsichtbares Erkennungssignal in KI-entworfene Proteine einbettet. In Labortests mit Proteinbindern für drei Zielproteine waren Bindungsstärke, Erfolgsrate und Sequenzvielfalt laut den Forschenden mit nicht markierten Vergleichsproteinen vergleichbar.
Das Wasserzeichen könnte dabei helfen, die Herkunft biologischer Designs nachzuverfolgen, etwa bei der Prüfung von Bestellungen für DNA-Synthesen oder beim Schutz wissenschaftlicher Datenbanken. Für den praktischen Einsatz seien jedoch weitere Entwicklung und gemeinsame Standards nötig.
Eine Grenze zeigt sich bereits: In der Studie konnte ein erneutes Entwerfen der Proteinsequenz das Wasserzeichen entfernen. SynthID Bio ist damit ein möglicher Baustein für die Nachverfolgbarkeit, aber noch keine umfassende Lösung für die Biosicherheit.
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