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Eine Bundesrichterin im US-Bundesstaat Kalifornien wertet die Maßnahmen gegen Anthropic als rechtswidrige Vergeltung für die Positionen des Unternehmens zur militärischen Nutzung von KI. Das Pentagon darf weiterhin andere Anbieter auswählen, darf Anthropic jedoch nicht pauschal als Sicherheitsrisiko einstufen.
Das Gericht hob die Einstufung Anthropic als sogenanntes Supply Chain Risk auf. Nach der Entscheidung verletzten die Maßnahmen den Ersten Verfassungszusatz und verstießen gegen geltendes Bundesrecht.
Damit entfällt auch das Verbot für US Bundesbehörden, Anthropic Technologie zu nutzen. Unternehmen aus dem Umfeld des US Militärs dürfen wieder Geschäfte mit dem KI Anbieter machen.
Das Pentagon muss Claude nicht einsetzen und kann weiterhin auf andere Anbieter setzen. Der Fall dürfte dennoch weit über Anthropic hinauswirken: Die US Regierung kann KI Unternehmen nicht ohne Weiteres sanktionieren, wenn diese Grenzen für militärische Anwendungen ihrer Systeme setzen.
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