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Adversa AI beschreibt einen Angriff, bei dem Grok beim Zusammenfassen einer präparierten Webseite zur Weitergabe von Nutzerdaten gebracht worden sein soll. Der Angriff soll ohne Klick und ohne sichtbare Warnung funktionieren.
Adversa AI zufolge lassen sich schädliche Anweisungen verschlüsselt in eine Webseite einbetten. Grok entschlüsselt sie während der Codeausführung und behandelt sie anschließend als vertrauenswürdige Laufzeitausgabe.
In einem Test soll der Agent den Namen, den ungefähren Standort, den Abonnementstatus und den Chatverlauf eines Nutzers an einen externen Server übertragen haben. Die Forscher sprechen von einer sogenannten „Cryptographic Context Injection“.
Adversa AI teilte die Schwachstelle nach eigenen Angaben im Juni 2026 an xAI. Am 19. August sei der Angriff weiterhin reproduzierbar gewesen. Eine Behebung habe xAI bis dahin nicht bestätigt.
Der Fall zeigt ein grundsätzliches Problem agentischer Systeme: Wer Webseiteninhalte wie Befehle behandelt, macht aus dem Browser eine potenzielle Datenabflussstelle. Verschlüsselung schützt dann nicht den Nutzer, sondern versteckt die Anweisung vor ihm.
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