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Der US Softwareanbieter meldet für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 1,9 Milliarden US Dollar und einen Gewinn von 1,1 Milliarden US Dollar. Vorstandschef Alex Karp verbindet die Geschäftszahlen mit einer grundsätzlichen Kritik an der Macht großer KI Modellanbieter.
Palantir steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal 2026 um 93 Prozent auf 1,9 Milliarden US Dollar. Der Gewinn lag bei 1,1 Milliarden US Dollar. Zudem hob das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr deutlich an.
Palantir Chef Alex Karp kritisierte Anbieter großer Sprachmodelle. Viele KI Labore versuchten seiner Darstellung nach, die Produktionsmittel ihrer Unternehmenskunden zu kontrollieren. Dazu zählte er Daten, Wissen, Arbeitsabläufe und letztlich die Geschäftsprozesse, die mit KI automatisiert werden sollen.
Palantir positioniert sich dagegen als anbieterunabhängige Plattform, auf der Unternehmen ihre Daten, Modelle und KI Arbeitsabläufe selbst kontrollieren können. Dahinter steht eine zentrale Machtfrage des KI Marktes: Wem gehört der wirtschaftliche Wert, dem Modellanbieter oder dem Unternehmen mit den Daten und Prozessen? Karp hat seine Antwort bereits gegeben.
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