Zurück zur Übersicht
Eine globale Befragung zeigt eine deutliche Lücke zwischen Personalvorständen und Beschäftigten beim Stellenwert menschlichen Urteilsvermögens. Zugleich sehen viele Beschäftigte die Verantwortung für KI-Fehler bei sich selbst.
Für die Untersuchung befragten das IBM Institute for Business Value und Oxford Economics 1.500 Personalvorstände sowie 8.800 Beschäftigte in 28 Ländern. 71 Prozent der Personalvorstände halten es für besonders wichtig, KI-Ergebnisse prüfen und überstimmen zu können. Bei den Beschäftigten bewerten dagegen nur 29 Prozent menschliches Urteilsvermögen als zentrale Kompetenz.
60 Prozent der Beschäftigten befürchten, dass KI ihre Fähigkeiten schwächt. Am häufigsten nennen sie dabei kritisches Denken. Die Befunde zeigen, dass Unternehmen den Erhalt menschlicher Urteilskraft nicht allein den Beschäftigten überlassen können.
Auch bei der Verantwortung klafft eine Lücke: 43 Prozent der Beschäftigten sagen, dass sie bei Fehlern von KI letztlich selbst die Schuld tragen. Gleichzeitig beziehen 46 Prozent der Unternehmen ihre Personalchefs nicht in die Entwicklung ihrer KI-Strategie ein.
Der Kommentarbereich wird geladen, sobald du ihn erreichst.
Weiterlesen
Die Open Secure AI Alliance soll offene Modelle, Agentenwerkzeuge und weitere Sicherheitslösungen entwickeln und teilen. Zu den Gründungspartnern gehören unter anderem Microsoft, IBM, Hugging Face und die Linux Foundation.
IBM Research präsentierte am 25. Juni 2026 einen Prototypen namens nanostack. In Testchips mit fingernagelgroßer Fläche zeigte das Team rund 100 Milliarden Transistoren und nennt deutliche Zuwächse bei Dichte, Leistung und Energieeffizienz; eine Produktion sei frühestens in den kommenden fünf Jahren zu erwarten.
IBM gab am 23. Juni 2026 bekannt, dem OpenAI Daybreak Cyber Partner Program beizutreten und ein neues Application-Security-Service zur schnellen Erkennung, Priorisierung und Behebung von Software-Schwachstellen anzubieten. OpenAI beschreibt Daybreak als Plattform, die frontier-Modelle, Codex Security und Partner verknüpft.
Eine Analyse von mehr als 800.000 arbeitsbezogenen Nachrichten zeigt, dass Beschäftigte ChatGPT häufig für Aufgaben außerhalb ihres eigenen Berufsbilds nutzen. Die Untersuchung deutet auf eine Verschiebung zwischen spezialisierten und generalistischen Rollen hin, misst jedoch weder Produktivitäts- noch Beschäftigungseffekte.