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Die Europäische Zentralbank hat beaufsichtigte Institute angewiesen, innerhalb von vier Monaten Aktionspläne zur Abwehr von KI-gestützten Cyberangriffen vorzulegen. Die Anweisung stellt die Systemrelevanz leistungsfähiger frontier-Modelle, etwa des Anthropic-Modells Mythos, ins Zentrum.
Am 7. Juli forderte die Europäische Zentralbank in einem Schreiben an die Geschäftsleitungen beaufsichtigter Banken umfassende Aktionspläne, mit denen Verteidigungs- und Erkennungsfähigkeiten gegen KI-gestützte Cyberangriffe gestärkt werden sollen.
Als Prioritäten nennt die EZB den Schutz internetexponierter Systeme und von Drittsoftware, beschleunigte Behebung von Schwachstellen sowie verstärkte Überwachung und Kontrolle von Zulieferern. Die Maßnahmen sollen kurzfristig in operative Abläufe und die Drittanbieter-Governance integriert werden.
Hintergrund sind wachsende Sorgen über die Cyberfähigkeiten moderner frontier-Modelle; die EZB verweist darauf, dass der Zugang zu manchen Modellen bereits eingeschränkt ist und Verteidigungskapazitäten schneller an Tempo und Reichweite dieser Modelle angepasst werden müssen.
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