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Die neue Plattform Agent OS verbindet KI-Agenten mit Marktdaten, Wallets und Handelsfunktionen. Nutzer können Aufträge freigeben, müssen das Verlustrisiko aber weitgehend selbst begrenzen.
Binance hat am 20. August 2026 die Plattform Agent OS gestartet. Sie ermöglicht KI-Agenten, Marktdaten und Kontoinformationen auszuwerten sowie im Auftrag von Nutzern Handelsaufträge auszuführen. Die Infrastruktur verbindet Binance-Schnittstellen, Wallets, Zahlungsfunktionen und das Model Context Protocol.
Die Agenten können laut Binance in speziellen Unterkonten Spot-, Margin- und Futures-Geschäfte tätigen. Unterstützt werden unter anderem ChatGPT, Codex, Claude Code und Cursor.
Binance sperrt Auszahlungen aus den Unterkonten standardmäßig und kann vor jedem Auftrag eine Freigabe verlangen. Ein eigenes Verlustlimit für den Handel gibt es jedoch nicht. Damit wird die eingezahlte Summe faktisch zur Risikogrenze. Für automatisierten Kryptohandel ist das eine bemerkenswert großzügige Definition von Kontrolle.
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