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Die Weltgesundheitsorganisation und Portugal haben in Lissabon eine globale Konferenz zur Regulierung von KI in der Gesundheitsversorgung eröffnet. Im Mittelpunkt stehen Haftung, Dateninfrastruktur und der sichere Einsatz von KI.
Die Weltgesundheitsorganisation und Portugal haben am 15. Juli 2026 in Lissabon eine globale Konferenz zu KI im Gesundheitswesen eröffnet. Vertreter aus 37 Ländern und allen sechs WHO-Regionen beraten über Regulierung, Haftung, Dateninfrastruktur und den sicheren Einsatz von KI in der Versorgung.
Der Handlungsdruck ist groß. Nach einer WHO-Erhebung setzen bereits knapp zwei Drittel der Länder in der europäischen Region KI in der Diagnostik ein. Eine Strategie für gesundheitsbezogene KI haben jedoch nur 8 Prozent. Ebenso viele Länder verfügen über klare Haftungsregeln für Fehler von KI-Systemen.
Die Konferenz soll eine gemeinsame Arbeitsagenda für Regeln, technische Voraussetzungen und qualifiziertes Personal entwickeln. Die Lage ist damit klar: KI ist im Gesundheitswesen angekommen, die Governance hinkt hinterher.
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