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Das neue Modell soll bei Computersteuerung, Softwareentwicklung und wissenschaftlichen Aufgaben deutliche Fortschritte bringen. Wegen seiner als kritisch eingestuften Cyberfähigkeiten startet der Zugang zunächst mit ausgewählten Organisationen.
OpenAI hat GPT-6 Astra am 3. September 2026 veröffentlicht. Das Modell soll besonders bei der Nutzung von Computern und Browsern, bei der Softwareentwicklung, bei wissenschaftlichen Aufgaben und in professionellen Arbeitsabläufen besser abschneiden. Der Zugang beginnt für ausgewählte Organisationen im Daybreak-Programm. Zahlende ChatGPT-Nutzer und API-Kunden sollen in den folgenden Tagen hinzukommen.
OpenAI stuft Astra als erstes eigenes Modell mit kritischen Cyberfähigkeiten ein. Mit passenden Werkzeugen soll es bislang unbekannte Schwachstellen in gut geschützten Systemen finden und daraus Exploit-Ketten entwickeln können, ohne dass ein Mensch jeden Schritt vorgibt.
Die fortgeschrittensten Cyberfunktionen bleiben deshalb zunächst einer kleinen Testergruppe vorbehalten. OpenAI setzt auf strengere Zugangsregeln, zusätzliche Überwachung und automatische Abbruchmechanismen. Der Start zeigt damit eine unbequeme Konsequenz leistungsfähigerer Modelle: Mehr Fähigkeiten führen nicht automatisch zu mehr Zugang.
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