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Am 24. Juni 2026 reichten zahlreiche regionale US-Zeitungsverlage eine Sammelklage im Southern District of New York ein. Die Kläger werfen Microsoft und OpenAI vor, redaktionelle Inhalte ohne Erlaubnis zur Entwicklung kommerzieller KI-Produkte genutzt zu haben, ein Erfolg könnte die rechtliche Grundlage für Trainingsdaten verändern.
Am 24. Juni 2026 reichten knapp 400 regionale Zeitungsverlage eine Sammelklage gegen Microsoft Corporation und OpenAI beim U.S. District Court für den Southern District of New York ein. Zu den aufgeführten Klägern zählen unter anderem Richner Communications und die Arkansas Democrat Gazette.
Die Klage wirft den Beklagten vor, redaktionelle Inhalte systematisch kopiert und ohne Zustimmung zur Entwicklung und zum Training kommerzieller KI-Produkte wie ChatGPT und Copilot verwendet zu haben. Der Einreichung zufolge enthält die Akte Urheberrechtsregistrierungen und Auswertungen, die eine Nutzung journalistischer Texte im Trainingsprozess dokumentieren sollen.
Der Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Verfahren zu Trainingsdaten für große Sprachmodelle ein, die in New York zusammengeführt werden. Ein erfolgreicher Ausgang für die Verlage könnte die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung journalistischer Inhalte beim Training großer Modelle deutlich beeinflussen.
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Jalapeño ist ein speziell für die Inferenz großer Sprachmodelle entwickelter Prozessor, den OpenAI und Broadcom gemeinsam vorstellen. OpenAI nennt schnelle Entwicklungszyklen, Engineering‑Samples mit internen Workloads und bessere Performance pro Watt; der großvolumige Einsatz ist ab Ende 2026 geplant.
Auf dem Cannes-Festival verteidigte Demis Hassabis die Wettbewerbsposition von Google und DeepMind und bezeichnete die Gruppe als „größte und breiteste“ Forschungsbank. Seine Aussagen folgen auf Abgänge mehrerer Spitzenforscher zu OpenAI und Anthropic.
Berichten zufolge prüft OpenAI, den für Ende 2026 geplanten Börsengang auf 2027 zu verschieben. Interne Debatten über Marktbedingungen und eine angestrebte Bewertung von bis zu einer Billion US-Dollar stehen demnach im Vordergrund.
Die Administration hat OpenAI gebeten, den Zugang zum neuen Modell GPT‑5.6 zunächst auf staatlich geprüfte Partner zu beschränken. Das Vorgehen könnte auf eine stärkere, routinisierte Vorprüfung leistungsfähiger Modelle durch Behörden hindeuten.
Die Appia Foundation will offene, modulare Spezifikationen und Prüfverfahren liefern, mit denen Anbieter die Einhaltung technischer und regulatorischer Vorgaben für KI nachweisen können. Die Initiative wurde am 17. Juni 2026 angekündigt.