Zurück zur Übersicht
BT Group und Verizon bündeln ihre internationalen Unternehmenskunden in einem gleichberechtigten Joint-Venture. Ziel ist ein globales, KI-fähiges und souveränes Connectivity-Angebot für multinationale Kunden.
BT Group und Verizon Communications haben eine Vereinbarung zur Zusammenlegung ihrer internationalen Enterprise-Geschäfte in ein 50:50-Joint-Venture unterzeichnet.
Das neue Unternehmen soll mehr als 3000 Kunden in über 180 Ländern bedienen und rund 4 Milliarden US-Dollar an kombiniertem Jahresumsatz bündeln. Verizon zahlt BT eine Ausgleichszahlung von 625 Millionen US-Dollar. Martijn Blanken wurde als designierter CEO benannt.
Der Abschluss der Transaktion ist für 2027 geplant und steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen und sonstiger üblicher Bedingungen. Beide Konzerne positionieren das Joint-Venture als Plattform für eine cloud-first-Welt im Zeitalter der KI und sprechen von einer KI-bereiten, souveränen Connectivity-Plattform für multinationale Kunden.
Weiterlesen
HP will die OpenAI-Plattform Frontier in Kundensysteme, interne Abläufe und auf Geräteebene integrieren. Geplant sind Einsätze von Telemetrieanalyse bis Always-On-Inference sowie die Nutzung in der Workforce Experience Platform.
Laut Financial Times konnte Google Meta nicht die angefragte Rechenleistung für die Nutzung der Gemini-Modelle liefern. Die Beschränkung habe interne Projekte bei Meta verzögert und Meta angewiesen, KI-Token sparsamer zu nutzen.
Medien berichten, Samsung wolle über zehn Jahre rund 1.000 Billionen Won (etwa 648 Mrd. US-Dollar) in Südkorea investieren. Das Programm soll Halbleiterfabriken, KI‑Rechenzentren, Batterien und Displays umfassen, eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Die Kommission hat in einer Vorabentscheidung vom 25. Juni 2026 angekündigt, Amazon Web Services und Microsoft Azure als Gatekeeper nach dem Digital Markets Act zu betrachten. Eine Designation würde neue Auflagen zu Interoperabilität, Datenzugang und Portabilität für Cloud‑Anbieter in der EU zur Folge haben.
Auf dem Cannes-Festival verteidigte Demis Hassabis die Wettbewerbsposition von Google und DeepMind und bezeichnete die Gruppe als „größte und breiteste“ Forschungsbank. Seine Aussagen folgen auf Abgänge mehrerer Spitzenforscher zu OpenAI und Anthropic.