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Entwickler können App-Aktionen für den Assistenten testen, während dessen Nutzung in der EU eingeschränkt bleibt.
Apple hat am 3. November 2026 eine Entwicklervorschau für die Einbindung von Drittanbieter-Apps in Siri AI gestartet. Damit können Entwickler Inhalte und Funktionen ihrer Apps für den KI-Assistenten bereitstellen. Apple zufolge sollen Nutzer darüber etwa Lieferungen prüfen, Reservierungen vornehmen oder Bestellungen aufgeben können. Die Funktionen sind zunächst in Betaversionen mehrerer Apple-Betriebssysteme verfügbar.
Für die Anbindung nutzen Entwickler App Intents, eine Schnittstelle, über die Apps Inhalte und Aktionen für Siri bereitstellen. Neue „Skills“ sollen nach Angaben von Apple mehrere solcher Aktionen zu einem Ablauf verbinden. Das Unternehmen hat die erweiterten Funktionen demnach bereits in eigenen Apps eingeführt, darunter Mail, Kalender, Karten und Fotos.
Apple stellte Siri AI im Juni 2026 vor. Die neuen App-Funktionen sollen laut Unternehmen in einigen Monaten Kunden erreichen. Die Bedingungen für deren Nutzung über Siri AI will Apple später bekannt geben. Zudem gelten tägliche Nutzungslimits; ein künftig geplanter kostenpflichtiger erweiterter Zugang hat noch keinen genannten Preis.
Apple begründet die verzögerte Einführung von Siri AI auf iPhone und iPad in der EU mit einem Streit über die Umsetzung des Digital Markets Act. Die EU-Kommission widerspricht dieser Darstellung: Das Gesetz verbiete die Einführung nicht, Apple müsse Wettbewerbern unter anderem gleichwertigen Zugang zu Funktionen gewähren.
In Deutschland und Österreich ist Siri AI laut Apple derzeit nicht auf iOS, iPadOS und watchOS verfügbar. Auf Mac und Apple Vision Pro kann der Assistent in der EU mit einer unterstützten Sprache genutzt werden. Für die deutschsprachige Nutzung nennt Apple bislang keinen Termin.

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