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Die Kennzeichnung soll weltweit standardmäßig gelten und lässt sich nur unter bestimmten Bedingungen abschalten.
SpaceXSI plant, Textausgaben von sieben Grok-Modellen über seine Programmierschnittstelle ab dem 7. November 2026 standardmäßig mit einem unsichtbaren Wasserzeichen zu versehen. Die API genannte Schnittstelle verbindet Grok mit Anwendungen anderer Anbieter. Entwickler müssen ihre Anfragen für die Kennzeichnung laut Unternehmen nicht ändern. SpaceXSI nennt den EU AI Act als Grund für die Maßnahme.
Das Verfahren erfasst laut SpaceXSI neben normalen Textantworten auch strukturierte Ausgaben und Parameter für Werkzeugaufrufe. Es beeinflusst bei der Texterzeugung geringfügig die Auswahl der Textbausteine, ohne sichtbare Zeichen oder versteckten Text einzufügen. Ein Antwort-Header mit „x-watermark: true“ zeigt an, dass eine Ausgabe gekennzeichnet wurde.
Teamadministratoren können die Kennzeichnung grundsätzlich für einzelne Modelle abschalten, bei manchen Modellen kann die Einstellung jedoch gesperrt sein. Für die Abwahl müssen sie bestätigen, dass eine gesetzliche Ausnahme für ihre Nutzung gilt und sie selbst für etwaige Kennzeichnungs- oder Offenlegungspflichten verantwortlich sind. Die Einstellung gilt für alle API-Schlüssel des Teams und Änderungen werden im Prüfprotokoll festgehalten.
Die Erkennung ist laut SpaceXSI statistisch und kann ein ungewisses Ergebnis liefern. Der Zugang zur Erkennungs-API muss beantragt werden; Messwerte zur Zuverlässigkeit und Zugangskriterien bleiben offen. Ebenfalls ungeklärt ist, ob die Grok-Apps für Endnutzer erfasst sind.
Für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Grok in Anwendungen einbinden, gilt die Änderung ebenso wie für Nutzer anderer regionaler Zugangspunkte. Die EU-Kommission verweist auf Kennzeichnungspflichten für bestimmte künstlich erzeugte Inhalte und auf Ausnahmen. Ob eine konkrete Nutzung darunterfällt, ergibt sich nicht allein aus der Produkteinstellung.

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