Zurück zur Übersicht
Die Google-Mutter will über ein Paket aus unterzeichneten Angeboten, einem At-the-Market-Programm und einer Privatplatzierung mit Berkshire Hathaway insgesamt 80 Milliarden US-Dollar aufnehmen. Zweck: Ausbau von KI-Infrastruktur und globaler Rechenkapazität.
Alphabet kündigte am 1. Juni ein Paket von Eigenkapitalangeboten in Höhe von 80 Milliarden US-Dollar an. Es umfasst nach Firmenangaben 30 Milliarden Dollar in unterzeichneten Angeboten, ein 40 Milliarden Dollar At-the-Market-Programm und eine 10 Milliarden Dollar Privatplatzierung mit Berkshire Hathaway, aufgeteilt in 5 Milliarden Dollar Class A und 5 Milliarden Dollar Class C.
Alphabet nennt als Verwendungszweck allgemeine Unternehmenszwecke, darunter Investitionen zum Ausbau der KI-Infrastruktur und globaler Rechenkapazität. Das Unternehmen hatte bereits erhöhte CapEx-Ausgaben für 2026 angekündigt und führt die starke Nachfrage nach KI-Diensten als Treiber an.
Marktbeobachter bewerten das Vorhaben als eines der größten Eigenkapitalfinanzierungsprogramme der Tech-Branche und als Signal dafür, dass Hyperscaler weiteres Kapital mobilisieren, um Engpässe bei Energie, Fläche und spezialisierten Chips zu beheben. Die Beteiligung von Berkshire Hathaway wird in Medien und Analystenkreisen als Vertrauensbeweis institutioneller Anleger interpretiert.
Der Kommentarbereich wird geladen, sobald du ihn erreichst.
Weiterlesen
Google plant für 2027 und 2028 den Ausbau seines Standorts in Hamina sowie drei neue Rechenzentren in Finnland. Ein langfristiger Stromabnahmevertrag mit Fortum soll dafür bis zu 50 Prozent der Kapazität des Kernkraftwerks Loviisa sichern.
Marlan Space und Loft Orbital haben in Paris ein Investitionsprogramm für die Satellitenkonstellation Altair Next Gen angekündigt. Die Systeme sollen Sensordaten bereits im Orbit mit KI auswerten und innerhalb von Sekunden Warnungen ausgeben.
OpenAI wird Ankerkunde für zwei geplante KI-Rechenzentren des australischen Infrastrukturunternehmens Firmus. Dadurch steigt die vertraglich gebundene Gesamtkapazität von Firmus auf mehr als 900 Megawatt.
Die Threadripper Halo Station soll große KI-Modelle und agentische Workflows auf einer einzelnen Workstation ausführen. AMD plant die Markteinführung des Prototyps für 2027.