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Der US-Speicherchiphersteller will in den kommenden zehn Jahren zehn Milliarden Dollar in ein Forschungszentrum in Boise, Idaho, investieren. Im Fokus stehen Speichertechnologien, neue Architekturen für Speicher und Rechenleistung sowie Chip Packaging und künftige Halbleiterfertigung.
Micron Research Labs soll ab 2027 in Boise entstehen und mehrere hundert Forschende aufnehmen. Geplant sind Kooperationen mit Universitäten, Behörden, Start-ups und Unternehmen in den USA, Europa, Japan, Indien, Singapur und Taiwan.
Die Ankündigung zeigt, dass die nächste Phase der KI Infrastruktur nicht allein von Rechenchips abhängt. Hochbandbreitenspeicher wie HBM bewegen große Datenmengen schnell zwischen Speicher und Prozessor und sind damit eine zentrale Komponente von KI Beschleunigern.
Der Schritt macht Speicher vom Zuliefererthema zur strategischen Infrastruktur. Wer bei KI nur auf Rechenleistung schaut, dürfte an einer entscheidenden Engstelle vorbeiplanen.
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