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Der chinesische Konzern will ein neues Qwen-Modell trainieren und zugleich einen eigenen KI-Beschleuniger einsetzen. Alibaba verbindet damit Modelle, Chips und Rechenzentren zu einer durchgängigen Infrastrukturstrategie.
Alibaba will ein neues Qwen-Modell mit fünf bis zehn Billionen Parametern trainieren. Konzernchef Eddie Wu kündigte die Pläne auf der Apsara Conference in Hangzhou an.
Zugleich stellte Alibaba den KI-Beschleuniger Zhenwu V900 vor. Nach Angaben des Konzerns soll er dreimal leistungsfähiger sein als sein Vorgänger. Unabhängige Vergleichstests liegen bislang nicht vor. Die Einstufung als leistungsfähigster KI-Chip Chinas bleibt damit zunächst eine Unternehmensbehauptung.
Alibaba Cloud will seine weltweit betriebene Rechenzentrumskapazität bis 2032 auf mehr als 20 Gigawatt ausbauen. Der Konzern setzt damit nicht nur auf größere Modelle, sondern auf die gesamte Lieferkette. Das ist strategisch plausibler als der übliche Wettlauf um die längste Parameterzahl, auch wenn zehn Billionen davon erst einmal vor allem nach einer sehr großen Zahl klingen.
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