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Ein präparierter Freigabelink reichte in einer Angriffsversion aus, um auf Unterhaltungen angemeldeter Nutzer zuzugreifen.
OpenAI hat eine ChatGPT-Sicherheitslücke geschlossen, über die Angreifer private Unterhaltungen per Freigabelink abrufen konnten. Das Sicherheitsunternehmen Parameter veröffentlichte die Einzelheiten am 28. Oktober 2026. In einem kontrollierten Test übertrugen die Forschenden einen Teil einer nicht freigegebenen Unterhaltung an einen eigenen Server.
Der Angriff kombinierte eine interaktive Grafik mit einer HTML-Vorschau. Über die Mathematikbibliothek MathLive gelangte präparierter Inhalt aus der isolierten Vorschau auf die ChatGPT-Hauptseite. In einer Angriffsversion genügte es laut Parameter, den Link im angemeldeten Zustand zu öffnen. Eine Installation war nicht nötig. Die Demonstration fand zwischen getrennten Testkonten statt. Parameter berichtete nicht über eine Ausnutzung gegen reale Nutzer.
Die Lücke betraf weltweit Inhalte angemeldeter ChatGPT-Konten. Die Korrektur liegt auf OpenAIs Seite, Nutzer müssen dafür nichts installieren.

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