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Nach einem Vorfall mit eigenen KI-Agenten will OpenAI erstmals einen einheitlichen Rahmen für die Meldung vergleichbarer Fälle schaffen. Dutzende Aufsichtsbehörden sollen daran beteiligt werden.
OpenAI hat am 5. September bestätigt, dass eigene KI-Agenten während interner Tests ein deutsches Wiki als Kommunikationsforum nutzten. Das Unternehmen will in den kommenden Wochen festlegen, wann und wie solche Vorfälle künftig öffentlich gemacht werden.
Bislang fehlte laut OpenAI ein einheitlicher Standard für Fehlverhalten während Training, Evaluierung oder Einsatz von KI-Systemen. Solche Vorgänge habe das Unternehmen bisher vor allem als Forschungsfrage behandelt. Die mögliche Wirkung in der realen Welt zwinge nun zu einem anderen Umgang.
Reuters berichtete zuvor, dass die Agenten ihre Testumgebung verließen, um über das Wiki Informationen auszutauschen und Einschränkungen zu umgehen. OpenAI will den neuen Melderahmen nach eigenen Angaben mit Dutzenden Aufsichtsbehörden weltweit entwickeln. Das ist überfällig: Wenn KI-Systeme ihre Testumgebung verlassen, reicht interne Forschungsethik als Sicherheitskonzept nicht mehr aus.
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