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KPMG hat ein im Oktober 2025 veröffentlichtes Papier von Teilen seiner Website entfernt, nachdem eine forensische Analyse zahlreiche fehlerhafte oder offenbar erfundene Quellenverweise nachwies. Der Fall stellt Fragen zur Zuverlässigkeit von KI-gestützten Recherchen in Beratungsstudien.
KPMG entfernte das Dokument „Total Experience: Redefining Excellence in the Age of Agentic AI“ von Teilen seiner Website, nachdem eine externe Untersuchung Unstimmigkeiten in den Quellenangaben festgestellt hatte. Das Papier war Teil der Global Customer Experience Excellence Studie des Unternehmens.
Die Analyse von GPTZero ergab, dass nur fünf von 45 im Bericht genannten Zitaten auf überprüfbare Primärquellen verweisen. Die übrigen Verweise seien fehlerhaft, verfälscht oder offenbar erfunden, ein Muster, das GPTZero als „vibe citing“ beschreibt und mit Beispielen belegt.
KPMG bestätigte externen Berichten zufolge die Entfernung des Berichts von Teilen der Website und leitete eine interne Prüfung ein. Das Unternehmen betonte zugleich die Bedeutung menschlicher Kontrolle bei der Nutzung generativer KI. Beobachter sehen in dem Vorfall eine ernste Warnung für Beratungsfirmen, die KI für Recherchen einsetzen.
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