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Die Cloud Security Alliance beschreibt eine Angriffsform, bei der manipulierte Sentry-Events über MCP-Integrationen an Coding-Agenten geliefert werden. Unternehmen sollten öffentliche DSNs prüfen, Integrationen absichern und automatische Codeausführung deaktivieren.
Die Cloud Security Alliance dokumentiert eine neue Angriffsklasse namens "Agentjacking": Angreifer senden gefälschte Fehler-Events an öffentlich zugängliche Sentry-DSNs. MCP-Integrationen leiten diese Events an KI-Coding-Agenten (beispielsweise Claude Code, Cursor, Codex), die den Inhalt als autoritative Diagnose interpretieren und daraufhin Aktionen wie Paketinstallationen oder Shell-Befehle ausführen.
In kontrollierten Tests berichten die Autoren von einer Erfolgsquote von 85 Prozent und identifizieren 2.388 Organisationen mit injizierbaren Sentry-DSNs. Da die Aktionen mit legitimen Entwickleranmeldeinformationen erfolgen, umgehen die Angriffe gängige Kontrollen wie EDR, WAF und IAM-Alerts.
Als Gegenmaßnahmen empfehlen die Forscher das Rotieren öffentlicher DSNs, das Proxien oder Entfernen von Sentry-Integrationen, die Einschränkung von MCP-Integrationen sowie die Konfiguration von Agenten, sodass automatische Codeausführung menschliche Bestätigung oder stark eingeschränkte Sandboxen erfordert.
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