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Die Australian Recording Industry Association führt ab Ende August verbindliche Regeln für Aufnahmen mit generativer KI ein. KI-unterstützte Produktionen bleiben zugelassen, wenn der menschliche Anteil maßgeblich ist.
Die Australian Recording Industry Association nimmt vollständig mit generativer KI erzeugte Titel künftig aus den offiziellen Musikcharts. Die neue Regel gilt für die Chartausgabe vom 31. August 2026, die am 28. August veröffentlicht wird.
KI-unterstützte Produktionen bleiben zugelassen, sofern sie maßgeblich von Menschen erstellt wurden und keine Hinweise auf Streaming- oder Chartmanipulation bestehen. ARIA zieht damit erstmals formal eine Grenze zwischen menschlicher Musikproduktion mit KI-Werkzeugen und vollständig synthetischen Aufnahmen.
Auslöser der Debatte war unter anderem eine KI-bearbeitete Version von Madonnas „Like a Prayer“. Sie stieg in Australien bis auf Platz vier und blieb 16 Wochen in den Top 20. Die Entscheidung setzt einen klaren Maßstab für den Umgang von Chartorganisationen und Musikplattformen mit synthetischer Musik.
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