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Bei Verhandlungen in Genf entfielen mehrere Vorgaben zu menschlicher Kontrolle und zur Zuverlässigkeit autonomer Waffensysteme. Ein verbindlicher Vertrag ist der Entwurf nicht.
US-amerikanische und russische Delegierte strichen bei Verhandlungen in Genf mehrere Schutzbestimmungen aus einem UN-Entwurf zu autonomen Waffensystemen. Betroffen waren Anforderungen an Vorhersehbarkeit und Zuverlässigkeit, eine Klausel zu ethischen Erwägungen sowie die vorgesehene Prüfung KI-generierter Ziele durch Menschen vor einem Angriff.
Der Bericht der *Washington Post*, auf den sich der syndizierte Beitrag des *The Spokesman-Review* stützt, beruht auf Angaben von drei mit den Verhandlungen vertrauten Personen und auf eingesehenen Dokumenten.
Die UN-Expertengruppe einigte sich auf Elemente für ein mögliches Regelwerk, nicht auf einen verbindlichen Vertrag. Bei einer Konferenz im November sollen die Staaten über die nächsten Schritte beraten.
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