Zurück zur Übersicht
Jalapeño ist ein speziell für die Inferenz großer Sprachmodelle entwickelter Prozessor, den OpenAI und Broadcom gemeinsam vorstellen. OpenAI nennt schnelle Entwicklungszyklen, Engineering‑Samples mit internen Workloads und bessere Performance pro Watt; der großvolumige Einsatz ist ab Ende 2026 geplant.
OpenAI und Broadcom stellten am 24. Juni 2026 Jalapeño vor, einen Prozessor, der speziell für die Inferenz großer Sprachmodelle optimiert ist. OpenAI bezeichnet das Produkt als „Intelligence Processor“ und schreibt, Jalapeño sei von Architektur bis Produktion in neun Monaten entwickelt worden. Engineering‑Samples liefen bereits mit internen Workloads wie GPT-5.3-Codex-Spark.
Beide Unternehmen nennen frühe Messungen mit besserer Performance pro Watt als derzeitige Lösungen. Jalapeño ist Teil einer mehrjährigen Plattformstrategie und soll gemeinsam mit Partnern wie Celestica und Broadcom-Netzwerktechnik ab Ende 2026 in großvolumigen Rechenzentren eingesetzt werden.
OpenAI stellt den Schritt als Mittel dar, Rechenkosten und Latenzen zu senken und die Betriebsökonomie von LLM-Diensten zu verändern. Das Unternehmen positioniert die Hardware damit als Baustein einer stärkeren vertikalen Integration in der KI-Infrastruktur.
Weiterlesen
Der gemeinsam entwickelte Beschleuniger ist laut Broadcom für die Inferenz großer Sprachmodelle optimiert. OpenAI bezeichnet das Design als seinen ersten Intelligence Processor; Partner nennen bessere Performance pro Watt und planen eine schrittweise Bereitstellung bis Ende 2026.
Die AI XPV Platform startet mit einer von Apollo angeführten 35 Milliarden US Dollar Kapitallösung. Ziel ist nach Angaben der Unternehmen, bis 2028 mehr als 20 Gigawatt KI Rechenkapazität bereitzustellen.
Auf dem Cannes-Festival verteidigte Demis Hassabis die Wettbewerbsposition von Google und DeepMind und bezeichnete die Gruppe als „größte und breiteste“ Forschungsbank. Seine Aussagen folgen auf Abgänge mehrerer Spitzenforscher zu OpenAI und Anthropic.
Am 24. Juni 2026 reichten zahlreiche regionale US-Zeitungsverlage eine Sammelklage im Southern District of New York ein. Die Kläger werfen Microsoft und OpenAI vor, redaktionelle Inhalte ohne Erlaubnis zur Entwicklung kommerzieller KI-Produkte genutzt zu haben, ein Erfolg könnte die rechtliche Grundlage für Trainingsdaten verändern.
Die Administration hat OpenAI gebeten, den Zugang zum neuen Modell GPT‑5.6 zunächst auf staatlich geprüfte Partner zu beschränken. Das Vorgehen könnte auf eine stärkere, routinisierte Vorprüfung leistungsfähiger Modelle durch Behörden hindeuten.