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In einem neuen Papier skizziert Anthropic ein Szenario, in dem KI-Systeme stärker an der Entwicklung künftiger Modelle mitarbeiten. Das Unternehmen verweist zugleich auf den eigenen Einsatz von Claude im internen Entwicklungsprozess.
Anthropic hat in einem neuen Papier beschrieben, wie KI-Systeme zunehmend an ihrer eigenen Weiterentwicklung beteiligt werden könnten. Damit rückt eine lange theoretische Debatte näher an die Praxis der Modellentwicklung heran.
Das Unternehmen schreibt, Claude verfasse inzwischen mehr als 80 Prozent des gemergten Codes bei Anthropic. Zugleich habe sich die Produktivität typischer Engineers gegenüber 2024 deutlich erhöht.
Das Papier zeichnet ein Szenario, in dem Modelle künftige Nachfolger nicht nur unterstützen, sondern deren Entwicklung immer stärker mitprägen. Für die Branche wird damit vor allem eine Frage dringlicher: Wie weit kann KI ihre eigene Entwicklung bereits beschleunigen, bevor Sicherheits- und Kontrollfragen zum Engpass werden?

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