Zurück zur Übersicht
Der neue Forschungsbenchmark prüft agentische KI in komplexen, mehrstufigen Analyse- und Entscheidungsaufgaben der Genomik und Medizin. OpenAIs bestes Modell erreicht auf dem höchsten Reasoning-Level nur 28,7 Prozent und bleibt damit deutlich hinter menschlichen Expert:innen zurück.
OpenAI hat am 2026-06-30 GeneBench-Pro vorgestellt. Der Benchmark umfasst 129 Probleme in zehn Domänen, darunter statistische Genetik, Populationsgenetik, funktionelle Genomik und klinische Diagnostik, und stellt Agenten realistische Datensätze, Fallbeschreibungen und eine Standard-Bioinformatik-Toolchain zur Verfügung.
Auf dem höchsten Reasoning-Level erzielt OpenAIs Modell GPT-5.6 Sol eine Bestehensrate von 28,7 Prozent; im Pro-Modus 31,5 Prozent. OpenAI bezeichnet das als Fortschritt, betont aber zugleich, dass Systeme weiterhin zu unzuverlässig sind, um menschliche Expert:innen zu ersetzen. Gutachter schätzten, ein menschlicher Experte benötige für ein Problem 20 bis 40 Stunden.
OpenAI weist darauf hin, dass partielle Automatisierung trotz der derzeitigen Kosten wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Wert schaffen könne. GeneBench-Pro soll die Forschung und Entwicklung vergleichbarer agentischer Systeme in der Genomik standardisieren.
Der Kommentarbereich wird geladen, sobald du ihn erreichst.
Weiterlesen