Zurück zur Übersicht
Die annualisierte Umsatzrate der KI-Sparte lag bei 37 Milliarden Dollar. Azure und andere Cloud-Services wuchsen um 40 Prozent und liefern damit den klarsten Beleg, dass KI bei Microsoft längst Bilanzgewicht hat.
Besonders stark fiel die KI-Sparte aus: Die annualisierte Umsatzrate lag bei 37 Milliarden Dollar. Azure und andere Cloud-Services legten um 40 Prozent zu, Microsoft Cloud um 29 Prozent. Das ist kein Randdetail, sondern der Teil der Bilanz, der die Story trägt.
Die Botschaft ist ziemlich klar: Die Frage ist nicht mehr, ob KI Nachfrage erzeugt. Die Frage ist, wie schnell sich diese Nachfrage in wiederkehrende Umsätze verwandelt, die auch abseits von PowerPoint noch tragen.
https://news.microsoft.com/source/2026/04/29/microsoft-cloud-and-ai-strength-fuels-third-quarter-results/
Weiterlesen
Nach einem AP-Bericht soll Microsoft keinen Umsatzanteil mehr an OpenAI zahlen. OpenAI kann künftig auch mit weiteren Cloud-Anbietern wie Amazon, Google und Oracle arbeiten, Microsoft bleibt primärer Partner.
Der Konzern meldet für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 82,9 Milliarden Dollar. Vor allem Azure und andere Cloud-Services treiben das Wachstum und machen sichtbar, wie sich KI-Infrastruktur inzwischen direkt im Geschäft niederschlägt.
Das US-Verteidigungsministerium öffnet klassifizierte Systeme für KI-Modelle von Google, Microsoft, AWS, Nvidia, OpenAI, Reflection und SpaceX. Der Schritt zeigt, wie tief KI inzwischen in sicherheitskritische Arbeitsumgebungen vordringt.
Das US-Verteidigungsministerium treibt den Einsatz von KI in sicherheitskritischen Netzen voran. Für Nvidia, Microsoft und AWS ist das ein klares Signal: Der Staat wird zum Großkunden für KI-Infrastruktur.
Microsoft bleibt der primäre Cloud-Partner von OpenAI, doch die Bindung wird an mehreren Stellen gelockert. Neue OpenAI-Produkte sollen weiter zuerst auf Azure erscheinen, können aber künftig auch über andere Cloud-Anbieter ausgeliefert werden.