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Der Ausblick zeigt, wie tief die KI-Nachfrage inzwischen in die Halbleiterkette reicht. Anbieter von Designsoftware sitzen dabei an einer stillen, aber lukrativen Stelle.
Synopsys hat seine Jahresprognose angehoben und verweist auf eine anhaltend starke Nachfrage nach Software für das Design von KI-Chips.
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Präsident Lee Jae Myung stellte am 29. Juni ein staatlich getragenes Programm vor, das Halbleiter, physische KI und KI-Rechenzentren zur nationalen Priorität erklärt. Samsung und SK kündigten im Rahmen der Präsentation großvolumige Investitionen an, darunter ein für die Region Honam geplantes Projekt im Umfang von rund 800 Billionen Won.
Medien berichten, Samsung wolle über zehn Jahre rund 1.000 Billionen Won (etwa 648 Mrd. US-Dollar) in Südkorea investieren. Das Programm soll Halbleiterfabriken, KI‑Rechenzentren, Batterien und Displays umfassen, eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
IBM Research präsentierte am 25. Juni 2026 einen Prototypen namens nanostack. In Testchips mit fingernagelgroßer Fläche zeigte das Team rund 100 Milliarden Transistoren und nennt deutliche Zuwächse bei Dichte, Leistung und Energieeffizienz; eine Produktion sei frühestens in den kommenden fünf Jahren zu erwarten.
C.C. Wei sieht dank der starken Nachfrage nach KI-Chips weitere robuste Wachstumsjahre für den weltgrößten Auftragsfertiger. Zugleich deutet TSMC an, dass bei den Preisen mehr Spielraum besteht als bisher.
Dokumenten zufolge kauften vier chinesische Universitäten 2025 und 2026 Server mit exportkontrollierten Nvidia-Chips. Darunter sind laut Reuters zwei Einrichtungen mit militärnaher Forschung, was die Grenzen der Exportkontrollen in der KI-Hardware-Lieferkette verdeutlicht.