Den Solo-Kern — Seiten als Markdown plus verknüpfte Tabellen mit Volltextsuche — baust du an einem Wochenende lokal nach. Was du nicht nachbaust: Echtzeit-Kollaboration, das Vorlagen-Ökosystem und die Mobile-Apps. Ehrlicherweise reicht Solo aber oft schon der Free-Plan, bezahlt wird vor allem fürs Team.
Der Moat
Ein Moat ist der Burggraben um ein Produkt: alles, was ein Nachbau nicht einfach mitkopieren kann, etwa Nutzer, Daten, Verträge oder Vertrauen. Je tiefer der Graben, desto eher lohnt sich das Abo trotz KI-Agent.Gemeinsame Bearbeitung und Rechte lohnen sich erst im ganzen Team.
Zuverlässigkeit und sauberer Feinschliff sparen dauerhaft Arbeit.
Viele Schnittstellen brauchen OAuth, Pflege und zuverlässige Synchronisierung.
Der Prompt
Bau mir eine lokale Wissens-App als Ersatz für meinen privaten Notion-Workspace. Stack: Node.js mit Express, SQLite (better-sqlite3), simples Server-Side-Rendering mit EJS. Keine Accounts, kein Login — läuft nur auf localhost:3000. Anforderungen: - Seiten liegen als Markdown-Dateien im Ordner notes/, Unterordner bilden die Hierarchie ab. - Wiki-Links im Format [[Seitenname]] werden beim Rendern verlinkt; unter jeder Seite steht ein Backlinks-Abschnitt. - Zusätzlich einfache Datenbanken: Tabellen in SQLite mit frei definierbaren Spalten (Text, Zahl, Datum, Auswahl), Ansicht als Tabelle und als Kanban-Board gruppiert nach einer Auswahl-Spalte. - Volltextsuche über Seiten und Tabellenzeilen mit SQLite FTS5, Suchfeld oben in jeder Ansicht. - Editor: ein Textarea mit Markdown-Vorschau daneben reicht, kein WYSIWYG. - Alles funktioniert offline; keine externen CDNs, CSS liegt lokal. - Ein Backup-Skript (npm run backup) zippt notes/ und die SQLite-Datei mit Datum im Namen. - README: Installation, Start, wie ich eine neue Datenbank anlege, wie das Backup läuft.
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Notion ist im Team ein gemeinsamer Ort, kein Einzel-Tool — wer mit anderen arbeitet, zahlt für Sitze, nicht für Features. Und der Umzug von hunderten verknüpften Seiten ist real teuer.
Für den Eigenbedarf reicht der Eigenbau oben meistens.
| Plan | Monatlich | Jährlich (pro Monat) | Enthalten |
|---|---|---|---|
| Free | 0 € | n. a. | Unbegrenzte Seiten für Einzelnutzer, 5 MB Upload-Limit pro Datei. |
| Plus | 11,50 € / Nutzer | 9,50 € | Unbegrenzte Uploads, 30 Tage Versionshistorie, bis 100 Gäste. |
| Business | 19,50 € / Nutzer | n. a. | SAML-SSO, private Teamspaces, 90 Tage Versionshistorie. |
Geprüft am 31.08.2026 · Quelle
Preis, Nachbau und Ersparnis von Notion Plus auf einen Blick.
Notion Plus kostet im Plan „Plus" 11,50 € pro Monat (geprüft am 31.08.2026). Gratis-Version: Der Free-Plan reicht für Einzelnutzer weit: unbegrenzte Seiten, aber nur 5 MB pro Datei-Upload und begrenzte Versionshistorie.
Jein, Wochenendprojekt: Den Solo-Kern — Seiten als Markdown plus verknüpfte Tabellen mit Volltextsuche — baust du an einem Wochenende lokal nach. Was du nicht nachbaust: Echtzeit-Kollaboration, das Vorlagen-Ökosystem und die Mobile-Apps. Ehrlicherweise reicht Solo aber oft schon der Free-Plan, bezahlt wird vor allem fürs Team.
Beim Eigenbau verzichtest du auf: Echtzeit-Kollaboration mit Kommentaren, Mobile-Apps mit Offline-Sync, Freigabe-Links für Externe, Vorlagen-Galerie und Integrationen, Web-Clipper und Notion AI.
Das Abo kostet 11,50 € pro Monat — aufs Jahr gerechnet sparst du rund 138 €.
Evernote Personal
Der Notiz-Klassiker mit Web-Clipper, Tags und durchsuchbaren Anhängen.
13,50 €/Monat
Obsidian Sync
Der offizielle, Ende-zu-Ende-verschlüsselte Sync-Dienst für Obsidian-Vaults.
4,50 €/Monat
Roam Research
Outliner-Notizen mit bidirektionalen Links und Block-Referenzen für vernetztes Denken.
13,50 €/Monat
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