Ein Podcast ist technisch ein RSS-Feed mit Enclosure-Tags plus MP3-Dateien auf einem Server — das generierst du mit einem Skript und legst es auf S3 oder R2, für ein paar Euro im Monat. Der Bruch kommt danach: Apple, Spotify und YouTube wollen den Feed einzeln eingereicht und geprüft haben, und belastbare Hörerzahlen bedeuten IAB-konforme Zählung mit Bot-Filter, Range-Request-Handling und Deduplizierung. Das ist mehr Arbeit als der Feed selbst.
Der Moat
Ein Moat ist der Burggraben um ein Produkt: alles, was ein Nachbau nicht einfach mitkopieren kann, etwa Nutzer, Daten, Verträge oder Vertrauen. Je tiefer der Graben, desto eher lohnt sich das Abo trotz KI-Agent.Globaler Betrieb und hohe Verfügbarkeit sind schwer selbst zu tragen.
Viele Schnittstellen brauchen OAuth, Pflege und zuverlässige Synchronisierung.
Der Prompt
Bau mir ein eigenes Podcast-Hosting als Buzzsprout-Ersatz für eine Show. Stack: ein Node-Skript für den Build plus statisches Hosting. Audio-Dateien auf Cloudflare R2 (S3-kompatibel), Feed und Website auf Cloudflare Pages. Zugangsdaten aus einer .env-Datei (R2_ACCESS_KEY_ID, R2_SECRET_ACCESS_KEY, R2_BUCKET), niemals im Code. So will ich arbeiten: Pro Episode lege ich einen Ordner unter episodes/ an mit einer audio.mp3 und einer index.md. Das Frontmatter enthält Titel, Nummer, Veröffentlichungsdatum, Beschreibung, Gäste, optional ein Kapitelmarken-Array. Der Build macht: - Audio nach R2 hochladen, Dateigröße und Dauer auslesen (ffprobe) und ins Frontmatter zurückschreiben. - Einen RSS-Feed nach Podcast-Standard generieren: enclosure mit korrekter Länge und MIME-Typ, itunes-Tags für Titel, Autor, Kategorie, explicit und Episodennummer, Cover in 3000 mal 3000 Pixeln, dazu die podcast-namespace-Tags für Kapitel und Transkript. - Eine schlichte Website bauen: Startseite mit Episodenliste, eine Seite pro Episode mit Audio-Element, Shownotes und Transkript. - Kein Frontend-Framework, dunkel und hell über prefers-color-scheme, beide Paletten vollständig als CSS-Variablen. - Den Feed vor dem Deploy validieren: fehlende Pflichtfelder, kaputte Enclosure-Längen und Episoden mit Datum in der Zukunft klar melden und den Build abbrechen. Downloadzählung: eine Weiterleitungsroute /dl/episodennummer als Cloudflare Worker, die den Zugriff in einem KV-Store zählt und dann auf die R2-URL weiterleitet. Range-Requests durchlassen, bekannte Bot-User-Agents nicht zählen, gleiche IP innerhalb von 24 Stunden nur einmal zählen, keine IP-Adresse speichern. Schreib in die README ehrlich dazu, dass das keine IAB-zertifizierte Zählung ist. Ein Kommando erzeugt das Grundgerüst für eine neue Episode, ein zweites deployt. Schreib eine README mit Setup, dem Ablauf für eine neue Episode in vier Schritten und der Anleitung, wie ich den Feed bei Apple Podcasts und Spotify einreiche und was ich beim Umzug eines bestehenden Feeds beachten muss.
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Weil Werbekunden und Sponsoren Zahlen aus einer anerkannten Quelle sehen wollen. Eigene Logfile-Auswertung glaubt dir niemand, der Geld überweist.
Für den Eigenbedarf reicht der Eigenbau oben meistens.
| Plan | Monatlich | Jährlich (pro Monat) | Enthalten |
|---|---|---|---|
| Kostenlos | 0 € / Workspace | n. a. | 2 Stunden Upload im Monat, Episoden nur 90 Tage online. |
| Audio Podcast | 13,50 € / Workspace | n. a. | 6 Stunden Upload im Monat, ein Podcast, Statistiken, Website, Transkripte. |
| Audio + Video | 22,50 € / Workspace | n. a. | Zusätzlich Video-Veröffentlichung nach Spotify, Apple und YouTube in 1080p. |
| Multi-Podcast | 27 € / Workspace | n. a. | 15 Stunden Upload im Monat, bis zu zehn Shows in einem Konto. |
Geprüft am 01.09.2026 · Quelle · aus USD umgerechnet, der EUR-Preis beim Anbieter kann abweichen
Preis, Nachbau und Ersparnis von Buzzsprout auf einen Blick.
Buzzsprout kostet im Plan „Audio Podcast" 13,50 € pro Monat (geprüft am 01.09.2026). Gratis-Version: 2 Stunden Upload im Monat, Episoden verschwinden aber nach 90 Tagen.
Jein, Wochenendprojekt: Ein Podcast ist technisch ein RSS-Feed mit Enclosure-Tags plus MP3-Dateien auf einem Server — das generierst du mit einem Skript und legst es auf S3 oder R2, für ein paar Euro im Monat. Der Bruch kommt danach: Apple, Spotify und YouTube wollen den Feed einzeln eingereicht und geprüft haben, und belastbare Hörerzahlen bedeuten IAB-konforme Zählung mit Bot-Filter, Range-Request-Handling und Deduplizierung. Das ist mehr Arbeit als der Feed selbst.
Beim Eigenbau verzichtest du auf: IAB-zertifizierte Downloadzahlen mit Bot-Filter, Einreichung und Pflege in allen Verzeichnissen, Fertige Podcast-Website und Player zum Einbetten, Transkripte und Audio-Mastering auf Knopfdruck, Ein Feed, der auch bei alten Clients funktioniert.
Das Abo kostet 13,50 € pro Monat — aufs Jahr gerechnet sparst du rund 162 €.
Transistor Starter
Podcast-Hosting für mehrere Shows in einem Konto, mit privaten Feeds und Analytics.
17 €/Monat
beehiiv Scale
Newsletter-Plattform mit Wachstums-Tools, Empfehlungsnetzwerk und eingebauter Monetarisierung.
44 €/Monat
Descript
Video- und Podcast-Schnitt über das Transkript: Text löschen heißt Szene löschen.
14,50 €/Monat
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