Aufgaben mit Zuständigen, Fälligkeitsdaten, Unterprojekten und Board-Ansicht sind an einem Wochenende gebaut — das ist eine Tabelle mit hübscher Oberfläche. Woran der Eigenbau scheitert, sind die unsichtbaren Teile: Benachrichtigungslogik, Rechte pro Projekt, Regeln, die bei Statuswechsel etwas auslösen, und Reporting, dem die Geschäftsführung glaubt. Solo brauchst du Asana ohnehin nicht.
Der Moat
Ein Moat ist der Burggraben um ein Produkt: alles, was ein Nachbau nicht einfach mitkopieren kann, etwa Nutzer, Daten, Verträge oder Vertrauen. Je tiefer der Graben, desto eher lohnt sich das Abo trotz KI-Agent.Gemeinsame Bearbeitung und Rechte lohnen sich erst im ganzen Team.
Viele Schnittstellen brauchen OAuth, Pflege und zuverlässige Synchronisierung.
Historie, Konfiguration und Gewohnheiten machen den Umstieg aufwendig.
Der Prompt
Bau mir einen schlanken Projekt-Tracker als Ersatz für Asana in einem sehr kleinen Team. Stack: Node.js mit Fastify, SQLite (better-sqlite3), serverseitig gerendertes HTML mit Nunjucks, ein Hauch htmx für Inline-Bearbeitung. Kein Login, kein Account-System — läuft auf localhost:3000 im Heimnetz. Anforderungen: - Datenmodell: Projekte, Abschnitte, Aufgaben, Unteraufgaben, Kommentare. Aufgabe hat Titel, Beschreibung (Markdown), Zuständigen (freies Namensfeld), Fälligkeitsdatum, Status, Tags. - Drei Ansichten pro Projekt: Liste (gruppiert nach Abschnitt), Board (Spalten aus Status, Drag and drop) und Kalender (Monatsraster nach Fälligkeitsdatum). - Eine Meine-Woche-Ansicht über alle Projekte: alles, was in den nächsten sieben Tagen fällig ist, plus alles Überfällige oben. - Einfache Regeln in einer YAML-Datei: wenn Status auf Fertig wechselt, Aufgabe archivieren; wenn Fälligkeitsdatum überschritten, Tag ueberfaellig setzen. Regeln laufen bei jedem Schreibvorgang. - Volltextsuche über Titel, Beschreibung und Kommentare mit SQLite FTS5. - Aktivitätsprotokoll pro Aufgabe: wer hat wann was geändert. - Export: ein Befehl npm run export schreibt jedes Projekt als Markdown-Datei mit Checklisten nach export/. - Import: CSV-Import für Asana-Exporte (Spalten Name, Assignee, Due Date, Notes, Section). - Alles funktioniert offline, keine externen CDNs, CSS liegt lokal. - README: Installation, Start, Datenmodell in fünf Zeilen, wie ich Regeln ergänze, Backup (SQLite-Datei kopieren).
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Asana ist kein Werkzeug für dich, sondern eine gemeinsame Wahrheit für zwanzig Leute — und die musst du niemandem erklären. Wer selbst baut, wird zum Support-Team für seine Kollegen.
Für den Eigenbedarf reicht der Eigenbau oben meistens.
| Plan | Monatlich | Jährlich (pro Monat) | Enthalten |
|---|---|---|---|
| Personal | 0 € | n. a. | Unbegrenzte Aufgaben und Projekte, aber maximal 2 Mitarbeitende. |
| Starter | 13,49 € / Nutzer | 10,99 € | Timeline, Gantt, Workflow-Builder, 250 Automatisierungen pro Monat. |
| Advanced | 30,49 € / Nutzer | 24,99 € | Portfolios, Ziele, Zeiterfassung, 25 000 Automatisierungen pro Monat. |
Geprüft am 01.09.2026 · Quelle
Preis, Nachbau und Ersparnis von Asana Starter auf einen Blick.
Asana Starter kostet im Plan „Starter" 13,49 € pro Monat (geprüft am 01.09.2026). Gratis-Version: Der Personal-Plan ist gratis, aber auf zwei Mitarbeitende begrenzt — für ein echtes Team also nicht gedacht.
Jein, Wochenendprojekt: Aufgaben mit Zuständigen, Fälligkeitsdaten, Unterprojekten und Board-Ansicht sind an einem Wochenende gebaut — das ist eine Tabelle mit hübscher Oberfläche. Woran der Eigenbau scheitert, sind die unsichtbaren Teile: Benachrichtigungslogik, Rechte pro Projekt, Regeln, die bei Statuswechsel etwas auslösen, und Reporting, dem die Geschäftsführung glaubt. Solo brauchst du Asana ohnehin nicht.
Beim Eigenbau verzichtest du auf: Rechte und Sichtbarkeit pro Projekt, Benachrichtigungen, die niemanden zuspammen, Regeln und Formulare für Anfragen, Timeline- und Auslastungs-Reporting, Mobile-Apps für unterwegs.
Das Abo kostet 13,49 € pro Monat — aufs Jahr gerechnet sparst du rund 161,88 €.
Trello Standard
Kanban-Boards mit Karten, Listen und Power-Ups — der Klassiker für sichtbare Arbeit.
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