💾 Google verbessert KI-Gedächtnis deutlich

PLUS: 4 weitere Stories, wöchentliche Shorts & Tipps sowie KI-Ranking

Guten Abend, 🌙

eine Woche ist vergangen, und KI WEEKLY+ hält Dich auf dem neuesten Stand der KI-Welt.

KI-Tools der Woche

  1. 🚀 Claude - Jetzt mit Cowork-Projekten, Claude-Code-Kanälen und Dispatch

  2. 🦞 NemoClaw - Nvidias Open-Source-Sicherheitsschicht für OpenClaw-Agenten

  3. 💼 Dynamic Workers - Cloudflares Sandbox für die Ausführung von KI-Agent-Code in großem Maßstab

  4. 🎶 Lyria 3 Pro - Googles verbessertes KI-Musikmodell mit längeren Musikstücken

  5. 💬 Voxtral TTS - Mistrals KI zur Stimmklonung für mehrsprachige Sprachassistenten

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🚀 Anthropic bringt Fernsteuerung für den Computer

Bildquelle: Anthropic

Anthropic hat eine Research Preview veröffentlicht, die Claude direkten Zugriff auf deinen Desktop gibt und es ihm ermöglicht, auf deinem Mac zu klicken, zu tippen und sich durch Anwendungen zu bewegen, während du nicht am Rechner bist, inklusive Aufgabenverteilung per Smartphone über „Dispatch“.

Die Details:

  • Das neu veröffentlichte Dispatch erweitert das Setup um eine Remote-Komponente, sodass du Aufgaben vom Smartphone aus starten kannst und Claude sie selbstständig auf deinem Computer ausführt.

  • Das System ist so konzipiert, dass es Bildschirmsteuerung möglichst vermeidet und zunächst prüft, ob direkte App-Integrationen (wie Konnektoren und Skills) oder Browserzugriff möglich sind, bevor es tatsächlich klickt.

  • Die Funktion ist aktuell nur für macOS-Nutzer mit Pro- oder Max-Abonnement verfügbar und kann über Cowork sowie Claude Code genutzt werden, während eine Windows-Version bereits in Entwicklung ist.

  • Anthropic hat im Februar das Computer-Use-Startup Vercept übernommen, und die jetzige Veröffentlichung ist das erste Produkt des Teams nach nur vier Wochen.

Warum das wichtig ist: Die Entwicklung verschiebt den Ort, an dem Arbeit stattfindet, weg vom Gerät hin zu einem delegierbaren Prozess. Wenn Aufgaben vom Smartphone angestoßen und im Hintergrund auf dem Rechner erledigt werden, wird der Laptop selbst zunehmend austauschbar. Gleichzeitig zeigt Anthropic, dass sie nach Rückschlägen wie dem Verlust von OpenClaw an OpenAI schnell wieder aufbauen und konkrete Produktfortschritte liefern. Es wird klar, dass sich hier ein eigenständiger, fernsteuerbarer Agent formt, der nicht nur unterstützt, sondern eigenständig handelt.

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❌ OpenAI stellt Video-KI Sora ein

Bildquelle: The Rundown

OpenAI stellt seinen KI-Videogenerator Sora ein, um Rechenkapazitäten für „Spud“ freizumachen, das nächste große Modell des Unternehmens, das laut Sam Altman in wenigen Wochen bereit sein soll, während sich Prioritäten und Rollen im Wettbewerb mit Anthropic weiter verschieben.

Die Details:

  • Altman soll intern angekündigt haben, dass OpenAI alle Videoprodukte, einschließlich der mobilen App und API, einstellen wird. Mitarbeitende haben Sora als Belastung für Ressourcen bezeichnet.

  • Die frei werdende Rechenleistung wird in „Spud“ investiert, das nächste große Modell von OpenAI, das in den kommenden Wochen erwartet wird und laut Altman das Potenzial hat, Wertschöpfungsketten deutlich zu beschleunigen.

  • Sora-Leiter Bill Peebles erklärte, dass sich das Team künftig auf „World Simulation“ für Robotik konzentrieren wird, mit dem Ziel, die physische Wirtschaft zu automatisieren.

  • Auch die im Dezember verkündete Partnerschaft sowie die Investition von einer Milliarde Dollar durch Disney liegen damit auf Eis, nachdem der Medienkonzern ursprünglich zugestimmt hatte, seine Inhalte für Sora bereitzustellen.

  • Zudem verlagert Altman Berichten zufolge die Verantwortung für Sicherheit unter Mark Chen, während die Abteilung von Fidji Simo in „AGI Deployment“ umbenannt wird.

Warum das wichtig ist: Die Entscheidung zeigt, wie kompromisslos OpenAI aktuell Ressourcen bündelt und Nebenprojekte konsequent streicht, wenn sie nicht direkt zum strategischen Kern beitragen. Video galt lange als sichtbares Zukunftsfeld, wird hier aber klar hinter leistungsstärkeren Modellen zurückgestellt. Gleichzeitig deutet die Fokussierung auf Simulation und Robotik darauf hin, dass der nächste Wettbewerb nicht nur im digitalen Raum stattfindet. Der kommende Release wird deshalb weniger ein Feature-Update sein als ein Signal, wohin sich das Unternehmen strukturell bewegt.

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📱 Apple testet eigenständige Siri-App und Chatbot

Bildquelle: Apple