Supabase ist Open Source und läuft offiziell als Docker-Compose-Stack auf deinem eigenen Server; für ein einzelnes Projekt reicht sogar schlankeres Postgres plus Auth-Bibliothek. Die Einrichtung schafft ein Agent am Wochenende. Danach gehören dir aber auch Backups, Updates, Monitoring und die 3-Uhr-nachts-Ausfälle, und genau dafür zahlst du bei der Cloud-Version.
Der Moat
Ein Moat ist der Burggraben um ein Produkt: alles, was ein Nachbau nicht einfach mitkopieren kann, etwa Nutzer, Daten, Verträge oder Vertrauen. Je tiefer der Graben, desto eher lohnt sich das Abo trotz KI-Agent.Globaler Betrieb und hohe Verfügbarkeit sind schwer selbst zu tragen.
Zuverlässigkeit und sauberer Feinschliff sparen dauerhaft Arbeit.
Der Prompt
Bau mir ein selbst gehostetes Backend auf einem VPS als Ersatz fuer Supabase Pro, fuer ein einzelnes Projekt. Stack: Docker Compose mit Postgres 17, PostgREST fuer die automatische REST-API, GoTrue oder Auth.js fuer Login, Caddy als Reverse Proxy mit HTTPS. Anforderungen: - compose.yml mit Postgres (Volume, Healthcheck), PostgREST gegen ein api-Schema und einem kleinen Auth-Service (E-Mail+Passwort, Magic Link). - Datenbank-Migrationen als nummerierte SQL-Dateien in /migrations, angewendet ueber ein migrate.sh, das den Stand in einer Tabelle fuehrt. - Row Level Security als Standard: Beispiel-Policy fuer eine todos-Tabelle, bei der Nutzer nur eigene Zeilen sehen. - Backups: naechtlicher pg_dump nach /srv/backups, 14 Tage Aufbewahrung, optionaler Upload auf S3-kompatiblen Storage; restore.sh zum Einspielen. - Alle Secrets (JWT-Secret, SMTP, S3) in einer .env, Beispieldatei .env.example beilegen, nichts hartkodieren. - Ein Smoke-Test-Skript, das nach dem Start Signup, Login und einen authentifizierten API-Request durchspielt. - README: Ersteinrichtung, Migrationen, Backup und Restore, Update der Container-Versionen, und ehrlich: was regelmaessig zu warten ist. Kein Kubernetes. Ein VPS, ein Compose-Stack, ein Projekt.
Lies, was Entscheider lesen.
Jeden Sonntag das Wichtigste aus der KI-Welt. Kompakt, verständlich, praxisnah. Schließe dich über 4.500 Lesern an.
100 % kostenlos. Jederzeit mit einem Klick abmeldbar.
Ein produktives Postgres mit Auth und Backups zu betreiben ist laufende Arbeit, kein Wochenendprojekt. 22,50 Euro sind billiger als die erste selbst verschuldete Datenpanne.
Für den Eigenbedarf reicht der Eigenbau oben meistens.
| Plan | Monatlich | Jährlich (pro Monat) | Enthalten |
|---|---|---|---|
| Pro | 22,50 € / Workspace | n. a. | 8 GB Datenbank, 100.000 MAUs, tägliche Backups, keine Pausierung |
Geprüft am 31.08.2026 · Quelle · aus USD umgerechnet, der EUR-Preis beim Anbieter kann abweichen
Preis, Nachbau und Ersparnis von Supabase Pro auf einen Blick.
Supabase Pro kostet im Plan „Pro" 22,50 € pro Monat (geprüft am 31.08.2026). Gratis-Version: Der Free-Plan bietet zwei Projekte mit 500 MB Datenbank, die bei Inaktivität pausieren.
Jein, Wochenendprojekt: Supabase ist Open Source und läuft offiziell als Docker-Compose-Stack auf deinem eigenen Server; für ein einzelnes Projekt reicht sogar schlankeres Postgres plus Auth-Bibliothek. Die Einrichtung schafft ein Agent am Wochenende. Danach gehören dir aber auch Backups, Updates, Monitoring und die 3-Uhr-nachts-Ausfälle, und genau dafür zahlst du bei der Cloud-Version.
Beim Eigenbau verzichtest du auf: Tägliche Backups und Point-in-Time-Recovery inklusive, Dashboard mit Tabellen-Editor und SQL-Konsole, Verwaltetes Auth mit OAuth-Providern und E-Mails, Updates und Sicherheits-Patches ohne eigenes Zutun.
Das Abo kostet 22,50 € pro Monat — aufs Jahr gerechnet sparst du rund 270 €.
Railway
Deployt Apps, Datenbanken und Cron-Jobs direkt aus dem Git-Repo, abgerechnet nach Verbrauch.
4,50 €/Monat
Vercel Pro
Hosting-Plattform für Next.js und Frontends mit Preview-Deploys und globalem Edge-Netzwerk.
18 €/Monat
Airtable Team
Datenbank im Tabellen-Look mit Ansichten, Formularen, Automatisierungen und Schnittstellen.
18 €/Monat
Der Kommentarbereich wird geladen, sobald du ihn erreichst.