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eine Woche ist vergangen, und KI WEEKLY hält Dich auf dem neuesten Stand des KI-Universums.

KI-Tools der Woche

  1. 🧠 Claude Opus 4.6 - Anthropics Upgrade auf seine leistungsstärkste Modellreihe

  2. 🎧 Audiobooks - Die KI-gestützte Erzählplattform von ElevenLab für Hörbücher

  3. 💻 Codex App - Die Mac-App-Oberfläche von OpenAI zur Verwaltung von Agenten

  4. 🎨 Qwen-Image-2.0 - Alibabas Modell zur Bilderzeugung und -bearbeitung

  5. 🗣 Wispr Flow - Vom Wort zum Text in Sekunden*

#Bonus: 📒 Notion - Jetzt mit der zweiten Generation von Notion AI: Dein smarter Partner für alles. 30 Tage kostenlos testen mit KI Weekly*

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🚗 Waymo setzt auf KI für das Training autonomer Autos

Bildquelle: Waymo

Waymo hat mit dem Waymo World Model einen neuen Fahrsimulator vorgestellt, der auf Google DeepMinds Genie 3 basiert. Das System erzeugt hochrealistische Verkehrsszenarien, die die autonome Flotte bislang nie erlebt hat, um sie gezielt auf Ausnahmesituationen vorzubereiten.

Die Details:

  • Das Modell nutzt die visuelle Kompetenz von Genie 3 und wandelt sie in gekoppelte Kamera und Lidar Signale um. So entstehen Szenarien, die in der realen Welt bislang nicht beobachtet wurden.

  • Ingenieure können Verkehrssituationen per Texteingabe, durch simulierte Fahrmanöver oder durch gezielte Layout-Änderungen anpassen. Sie verändern etwa das Wetter, fügen Hindernisse hinzu oder testen neue Verkehrskonstellationen, um systematisch “Was passiert wenn”-Szenarien durchzuspielen.

  • Da Genie 3 nur über ein begrenztes Gedächtnis verfügt, beschleunigte Waymo das Ausgangsmaterial auf das Vierfache der ursprünglichen Geschwindigkeit. Auf diese Weise lassen sich Simulationen hinreichend verlängern, sodass auch längere Fahraufgaben realistisch abgebildet werden können.

Warum das wichtig ist: Googles Street View-Daten verschafften Waymo schon früh einen strukturellen Vorteil beim Kartieren der realen Welt. Doch selbst Millionen realer Kilometer bieten keine Garantie dafür, dass extreme Grenzfälle abgedeckt sind. Weltmodelle schließen genau diese Lücke, indem sie seltene oder bislang unbekannte Situationen synthetisch erzeugen. Waymos Einsatz von Genie zeigt exemplarisch, wie Simulationen zu einem zentralen Trainingsinstrument für Robotik und autonome Systeme werden.

- 02 -

🚀 Neues OpenAI Modell entwickelt sich selbst

Bildquelle: OpenAI

OpenAI hat mit GPT-5.3 Codex ein neues Flaggschiffmodell für das Programmieren vorgestellt. Das Modell vereint leistungsstarke Programmierfähigkeiten mit fortgeschrittenem Reasoning in einer deutlich schnelleren Architektur. Zugleich spielte es eine aktive Rolle beim eigenen Training sowie im Rollout-Prozess.

Die Details:

  • OpenAI nutzte frühe Versionen von Codex 5.3, um Fehler in den eigenen Trainingsläufen aufzuspüren und Evaluierungsergebnisse systematisch auszuwerten. OpenAI stufte das Modell erstmals in die Cybersecurity‑Risikokategorie „High“ ein und stellt 10 Millionen Dollar bereit, um Sicherheitsforschung zu fördern.

  • Bei agentischen Coding-Benchmarks wie SWE Bench Pro und Terminal Bench 2.0 erzielte Codex Spitzenwerte und übertraf Claude Opus 4.6.

  • Beim OSWorld Benchmark, der die Fähigkeit von KI Modellen testet, Computer eigenständig zu steuern, erzielte das Modell 64,7 Prozent und damit nahezu doppelt so viel wie die vorherige Codex Version.

  • Zusätzlich stellte OpenAI mit GPT-5.3 Codex Spark eine geschwindigkeitsoptimierte Variante vor, die erstmals nicht auf der bisherigen Nvidia Infrastruktur basiert.

  • Codex Spark erzeugt über 1.000 Tokens pro Sekunde und ist damit auf maximale Reaktionsgeschwindigkeit ausgelegt, liegt jedoch bei Benchmarks hinter der Vollversion zurück. Das Modell startet als Research Preview für ChatGPT Pro Abonnenten, während der API Zugang zunächst auf ausgewählte Enterprise Partner begrenzt bleibt.

Warum das wichtig ist: Der eigentliche Paukenschlag der Vorstellung liegt im Aspekt der Selbstverbesserung. Auch Anthropic-Chef Dario Amodei erklärte jüngst, dass Claude bereits an der Entwicklung seines eigenen Nachfolgers beteiligt ist. Mit Codex Spark adressiert OpenAI zugleich einen der zentralen Kritikpunkte an Codex: die Geschwindigkeit. Darüber hinaus signalisiert der Einsatz von Cerebras-Chips einen strategischen Bruch mit der bisherigen Nvidia-Dominanz. OpenAI diversifiziert seine Hardwarebasis und macht damit deutlich, dass der Wettbewerb nicht nur auf der Modellebene, sondern ebenso auf der Infrastrukturebene entschieden wird.

- 03 -

🌝 xAI ordnet sich neu und denkt bis zum Mond

Bildquelle: xAI

xAI hat nach der Fusion mit dem Raumfahrtunternehmen SpaceX sein erstes unternehmensweites Event abgehalten. CEO Elon Musk skizzierte dabei eine umfassende Neuorganisation, konkrete Produktpläne sowie ambitionierte Mondprojekte. Ziel ist es, die Konkurrenz hinter sich zu lassen und xAI an die Spitze der KI-Entwicklung zu führen.

Die Details:

  • Musk räumte den Abgang mehrerer Teammitglieder ein und stellte eine neue Organisationsstruktur vor, die das Unternehmen auf Wachstumskurs effizienter und schlagkräftiger machen soll.

  • Die neue Struktur umfasst vier Kernbereiche. Grok verantwortet Chat- und Sprachschnittstellen; eine eigene Einheit fokussiert sich auf Coding; das Imagine-Team arbeitet an kreativen Anwendungen; Macrohard entwickelt agentische Systeme, die ganze Unternehmen simulieren.

  • Mit Blick auf die Infrastruktur kündigte Musk gemeinsame Pläne mit SpaceX an, darunter perspektivisch KI‑Satellitenfabriken auf dem Mond, die lokale Rohstoffe und Solarenergie nutzen sollen.

  • Zudem soll ein elektromagnetischer Massentreiber entstehen, der KI‑Satelliten und Komponenten ins All befördert, um dort großskalige Rechenzentren im tiefen Weltraum zu versorgen.

Warum das wichtig ist: Musk ist bekannt für weitreichende Visionen, deren Zeitpläne sich nicht selten verschieben. Indem er jedoch xAI und SpaceX strategisch bündelt und eine Infrastruktur jenseits irdischer Ressourcen in Aussicht stellt, positioniert er das Unternehmen bewusst anders als die etablierten KI-Konzerne. Während andere um Energie und Rechenleistung auf der Erde konkurrieren, denkt Musk in planetaren Dimensionen.

- 04 -

⏳ Harvard-Studie belegt, dass KI das Arbeitspensum steigert

Bildquelle: Unsplash

Eine neue Studie der Harvard Business Review kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: In einem US-amerikanischen Technologieunternehmen führten KI-Werkzeuge über einen Zeitraum von acht Monaten nicht zu weniger Arbeit, sondern zu mehr. Mitarbeitende übernahmen zusätzliche Aufgaben, arbeiteten länger und jonglierten parallel mehrere Tätigkeiten.

Die Details:

  • Die Studie begleitete rund 200 Beschäftigte, die KI eigeninitiativ in ihren Arbeitsalltag integrierten, und analysierte über einen Zeitraum von acht Monaten Arbeitsmuster sowie mehr als 40 ausführliche Interviews.

  • Mitarbeitende weiteten ihren Aufgabenbereich deutlich aus, weil KI auch fachfremde Tätigkeiten plötzlich machbar erscheinen ließ.

  • Gleichzeitig verschwammen die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Erholung, da Beschäftigte auch nach Feierabend oder in Pausen Prompts formulierten und weiterarbeiteten.

  • Entwickler berichteten zudem von einem steigenden Aufwand für Code-Reviews und die Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen, deren KI-gestützte Experimente zusätzliche Abstimmung erforderten.

Warum das wichtig ist: KI sollte Zeit sparen und nicht unbemerkt neue Verpflichtungen aufbürden. Die Produktivitätszuwächse sind real, doch sie führen zu aufgeblähten Rollen, diffus gewordenen Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit und einem schnelleren Arbeitstempo. Die technologische Dynamik entwickelt sich in einem Tempo, für das viele Organisationen kulturell nicht gerüstet sind.

- 05 -

⚡ Neues Google Modell setzt Rekord im Reasoning

Bildquelle: Google

Google hat den Gemini‑3‑Modus „Deep Think“ mit einem umfassenden Update deutlich aufgerüstet. Das neue Reasoning‑System erzielt Spitzenwerte in Mathematik, Programmierung und Naturwissenschaften und bringt zudem einen Forschungsagenten auf Olympiadeniveau hervor.

Die Details:

  • Deep Think erreichte 84,6 Prozent auf ARC AGI 2 und ließ damit Opus 4.6 mit 68,8 Prozent sowie GPT 5.2 mit 52,9 Prozent deutlich hinter sich. Auf dem Benchmark Humanity’s Last Exam markierte das Modell mit 48,4 Prozent einen neuen Höchstwert.

  • Bei den Physik‑ und Chemie‑Olympiaden 2025 erzielte das System Goldmedaillen‑Niveau und erreichte auf Codeforces einen Elo‑Wert von 3455, nahezu 1000 Punkte über Opus 4.6.

  • Google präsentierte zudem Aletheia, einen Mathematikagenten, der eigenständig Probleme bearbeitet, Beweise überprüft und neue Bestwerte in verschiedenen Fachbenchmarks erzielt.

  • Das Deep‑Think‑Upgrade ist für Abonnenten von Google AI Ultra in der Gemini‑App verfügbar. Entwickler und Forschende erhalten über ein Early‑Access‑Programm Zugriff auf die API.

Warum das wichtig ist: Nachdem Google Ende 2025 Benchmarks und Schlagzeilen dominierte, verlagerte sich die öffentliche Aufmerksamkeit 2026 stärker auf Anthropic und OpenAI. Doch der Technologiekonzern bleibt eine der strukturell stärksten Kräfte im KI‑Wettbewerb. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, wie rasant sich die Leistungsgrenze in Mathematik und Naturwissenschaften verschiebt.

🥇 Wöchentliches KI-Ranking

🗞️ In aller Kürze

1️⃣ Apple verschiebt das lang erwartete Gemini-gestützte Siri-Upgrade erneut. Testprobleme verzögern den Start wohl bis iOS 26.5 oder 27.

2️⃣ OpenAI streicht den Markennamen „io" für sein kommendes KI-Hardwaregerät nach einer Markenrechtsklage des Audio-Startups iyO.

3️⃣ ElevenLabs startet eine vollständige Hörbuch-Plattform, die Autoren mithilfe KI-generierter Sprachausgabe Produktion und Vertrieb deutlich erleichtert.

4️⃣ Anthropic veröffentlicht einen Schnellmodus für das neue Claude Opus 4.6, 2,5-mal schnellere Antworten, allerdings zu deutlich höheren Kosten pro Anfrage.

5️⃣ Goldman Sachs arbeitet seit sechs Monaten mit Anthropic an KI-Agenten, die Buchhaltung, Regulierung und Kunden-Onboarding automatisieren sollen.

Mit Speech to Text und Wispr Flow deinen KI-Workflow auf das nächste Level bringen

Du tippst deine Prompts noch von Hand? Dann verschenkst du wertvolle Zeit. Mit Wispr Flow* diktierst du bis zu viermal schneller als du tippen kannst und das in jeder App auf deinem Rechner. Egal ob ChatGPT, Claude, Cursor oder Slack: Einfach Funktionstaste gedrückt halten, sprechen, loslassen fertig.

Schritt für Schritt

  1. Lade Wispr Flow* herunter (verfügbar für Mac, Windows und iPhone) und aktiviere die App. Ab sofort kannst du in jedem beliebigen Textfeld per Sprache eingeben, halte dazu einfach die Funktionstaste gedrückt und sprich drauflos. Sobald du loslässt, erscheint dein Text in unter zwei Sekunden, automatisch bereinigt und formatiert.

  2. Richte dein persönliches Wörterbuch ein. Wispr Flow erkennt Fachbegriffe, Dateinamen und Variablen, die du regelmäßig verwendest. Hinterlege zum Beispiel Projektnamen wie „dashboard_v2.py", API-Bezeichnungen oder Firmennamen, so werden selbst ungewöhnliche Begriffe beim Diktieren sofort korrekt erkannt, statt erraten zu werden.

  3. Nutze Wispr Flow direkt in Cursor oder anderen Code-Editoren. Statt Kommentare, Dokumentationen oder Commit-Messages mühsam einzutippen, sprichst du sie einfach ein. Die KI-gestützte Autokorrektur entfernt dabei Füllwörter, ergänzt Satzzeichen und passt den Text an den jeweiligen Kontext an.

🚀 Profi-Tipp: Erstelle dir Sprach-Shortcuts für wiederkehrende Textbausteine. Häufig genutzte Prompts, E-Mail-Vorlagen oder dein Kalender-Link lassen sich als Kürzel hinterlegen und per Sprachbefehl abrufen.

👥 Bevorstehende KI-Events

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