Guten Morgen, 🌞
eine Woche ist vergangen, und KI WEEKLY hält Dich auf dem neuesten Stand des KI-Universums.
In dieser Ausgabe
KI-Tools der Woche
💬 Scribe v2 - Das neue SOTA-Transkriptionsmodell von ElevenLabs
🤝 Claude Cowork - Nutze Claudes agentenbasierte Funktionen für alltägliche Aufgaben
🎥 Veo 3.1 - Googles Video-KI mit Verbesserungen bei Referenzen und vertikalen Ausgaben
🩻 MedGemma 1.5 - Googles aktualisierte medizinische Modelle
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- 01 -
📧 Gmail bekommt Gemini KI-Funktionen

Bildquelle: Google
Google hat eine neue Welle von auf Gemini basierten KI‑Erweiterungen für Gmail vorgestellt. Nutzer können ihr Postfach nun per natürlicher Sprache durchsuchen, E‑Mails automatisch zusammenfassen lassen und deutlich proaktiver mit ihrem Posteingang arbeiten.
Die Details:
Eine integrierte KI-Übersicht ermöglicht es, das Postfach mit Fragen zu durchsuchen, statt mühsam Schlagwörter zu erraten oder dutzende E-Mails zu öffnen.
Eine neue KI-Inbox fungiert als persönlicher Assistent, hebt die wichtigsten Nachrichten hervor und erstellt automatisch To-do-Listen sowie Erinnerungen.
Weitere Neuerungen sind ein integrierter Korrekturassistent im Stil von Grammarly für Pro- und Ultra-Nutzer, ein erweiterter Zugriff auf Help Me Write sowie intelligente Antwortvorschläge für schnelle Reaktionen.
Warum das wichtig ist: Google integriert seit Jahren schrittweise KI in Gmail, doch dieser Schritt ist der bislang konsequenteste. Die enge Verzahnung von Gemini mit den meistgenutzten Google-Produkten kam bisher nur langsam voran, doch 2026 könnte das Jahr sein, in dem diese Integrationen wirklich skalieren und zu einem echten strategischen Vorteil für Google werden.
- 02 -
📱 Apple und Google machen Siri-Neustart offiziell

Bildquelle: Unsplash
Apple und Google haben offiziell eine mehrjährige Partnerschaft angekündigt. Künftig soll Gemini sowohl Apples grundlegende KI-Modelle antreiben als auch das seit Langem erwartete Siri-Update, das noch in diesem Jahr erscheinen soll.
Die Details:
Beide Konzerne bestätigten den Deal in einer gemeinsamen Erklärung, in der Apple erklärt, Gemini biete die leistungsfähigste Grundlage für die eigenen KI-Systeme.
Bereits im November hatte Bloomberg über mögliche Gespräche berichtet und von jährlichen Lizenzkosten in Höhe von rund einer Milliarde US-Dollar gesprochen, die Apple an Google zahlen soll.
Gegenüber CNBC stellte Apple klar, dass die Partnerschaft mit OpenAI weiterhin besteht und KI-Funktionen weiterhin lokal auf dem Gerät sowie über Private Cloud Compute ausgeführt werden.
Die Ankündigung ließ den Börsenwert von Google kurzzeitig erstmals über vier Billionen US-Dollar steigen, womit das Unternehmen nun nur noch hinter Nvidia, Microsoft und Apple selbst liegt.
Warum das wichtig ist: Nach monatelangen Spekulationen über die Zukunft von Siri legt Apple nun offiziell fest, wohin die Reise geht, und lagert die eigenen KI-Probleme an einen direkten Wettbewerber aus. Für Gemini ist der Deal eine klare Bestätigung des rasanten Aufstiegs. Gleichzeitig entsteht eine gewisse Spannung, da ausgerechnet Googles KI jetzt das Herzstück von Siri bildet, während Apples Zusammenarbeit mit OpenAI parallel weiterläuft.
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🧠 Gemini erhält „Personal Intelligence“-Upgrade

Bildquelle: Unsplash
Google hat mit Personal Intelligence eine neue Funktion vorgestellt, die es Gemini ermöglicht, appübergreifend zu denken. Inhalte aus Gmail, Fotos, YouTube und der Google-Suche werden miteinander verknüpft, um deutlich persönlichere Antworten zu liefern, ohne dass Nutzer explizit angeben müssen, aus welcher App Informationen stammen sollen.
Die Details:
Personal Intelligence verbindet Googles App-Ökosystem direkt mit Gemini und versetzt den Assistenten in die Lage, persönliche Inhalte zu verstehen, zu finden und aktiv in Antworten einzubeziehen.
Die Funktion arbeitet über Text, Bilder und Videos hinweg. Google-Vizepräsident Josh Woodward schilderte, wie Gemini auf seine Fotos und E-Mails zugriff, um ihn in einer Panne konkret zu unterstützen.
Personal Intelligence ist standardmäßig deaktiviert. Google betont, dass verknüpfte Inhalte wie Postfächer oder Fotobibliotheken nicht direkt zum Training der KI-Modelle verwendet werden.
Der Rollout startet zunächst für Abonnenten von Gemini AI Pro und Ultra in den USA, mit einer späteren Ausweitung auf kostenlose Nutzer, den AI Mode und global.
Warum das wichtig ist: Google spielt hier eine Karte aus, mit der viele KI-Wettbewerber strukturell nicht mithalten können. Milliarden Menschen nutzen täglich Gmail, Fotos und YouTube. Während leistungsfähige KI-Modelle zunehmend zum Standard werden, dürfte die tiefe Integration persönlicher Kontexte aus weitverbreiteten Apps zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal werden.
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🧬 KI lernt aus der Evolution und entwickelt neue Medikamente

Bildquelle: Basecamp Research
Das britische Start up Basecamp Research hat mit „Eden“ eine neue Familie von KI-Modellen vorgestellt, die gemeinsam mit Nvidia entwickelt wurde. Die Modelle wurden mit evolutionären Daten aus rund einer Million Spezies trainiert und sollen neue Therapieansätze für genetische Erkrankungen sowie antibiotikaresistente Infektionen ermöglichen.
Die Details:
Eden wurde mit DNA-Daten aus 28 Ländern trainiert und analysiert, wie Organismen über Milliarden von Jahren biologische Probleme gelöst haben.
Die KI entwickelte ein neuartiges Geneditierungsverfahren, das therapeutische DNA einfügen kann, ohne das Erbgut zu schneiden, was potenziell sicherer ist als bestehende Methoden wie CRISPR.
In Labortests zu Krankheiten wie Muskeldystrophie und Hämophilie erwiesen sich mehr als 63 Prozent der von der KI entworfenen Behandlungen als funktional.
Zusätzlich entwarf Eden neue Antibiotika-Kandidaten, von denen 97 Prozent wirksam gegen gefährliche multiresistente Keime waren, die auf heutige Medikamente nicht mehr ansprechen.
Warum das wichtig ist: Die Herkunft neuer Medikamente rückt oft erst dann ins Bewusstsein, wenn dringend ein Wirkstoff fehlt. Der Ansatz von Basecamp, KI aus Milliarden Jahren Evolution lernen zu lassen, könnte die Entwicklung von Therapien für genetische Krankheiten deutlich beschleunigen und zugleich helfen, eine wachsende Krise durch antibiotikaresistente Infektionen zu entschärfen, für die es bislang kaum wirksame Lösungen gibt.
- 05 -
🚫 Anthropic sperrt xAI für Claude

Bildquelle: Anthropic
Anthropic hat xAI vergangene Woche den Zugriff auf die Claude-Modelle entzogen, nachdem bekannt wurde, dass Elon Musks KI-Unternehmen das konkurrierende System über die Programmierplattform Cursor genutzt hatte, um die interne Entwicklung zu beschleunigen.
Die Details:
xAI Mitgründer Tony Wu bestätigte die Sperre in einem internen Memo und informierte die Mitarbeitenden, dass der Claude Zugriff über Cursor nicht mehr funktioniere.
Die Nutzungsbedingungen von Anthropic untersagen ausdrücklich, die eigenen Modelle zum Aufbau oder Training konkurrierender KI Systeme zu verwenden, eine Vorgabe, gegen die xAI offenbar verstoßen hat.
Wu ordnete den Einschnitt als Rückschlag ein, sprach von einem kurzfristigen Produktivitätsverlust und kündigte zugleich an, die Entwicklung eigener Coding Tools nun beschleunigen zu wollen.
Der Schritt reiht sich in frühere Durchsetzungen ein, bei denen Anthropic bereits OpenAI den API-Zugriff entzogen und Windsurf aus Wettbewerbsgründen eingeschränkt hatte.
Warum das wichtig ist: Die interne Nutzung von Claude bei xAI zeigt, welche Bedeutung Opus und Claude Code aktuell in der Entwicklerwelt haben. Gleichzeitig wird deutlich, wie territorial der Markt geworden ist. Da Coding-Assistenten inzwischen ein zentrales Werkzeug für die Entwicklung von KI selbst sind, dürfte die Nutzung fremder Modelle zwischen Wettbewerbern auch künftig ein konfliktgeladenes Spielfeld bleiben.
🥇 Wöchentliches KI-Ranking
And the Winner is... Gemini-3-Pro von Google. Verfügbar kostenlos in Gemini / Gemini App und unter Google AI Studio.
🗞️ In aller Kürze
1️⃣ ElevenLabs kooperiert mit der Deutschen Telekom, um KI-Sprachagenten im Kundenservice einzusetzen, rund um die Uhr erreichbar, ohne Wartezeiten.
2️⃣ Microsoft hat sich laut The Information zu einem der größten Anthropic-Kunden entwickelt und gibt mittlerweile fast 500 Millionen Dollar jährlich für dessen Modelle aus.
3️⃣ Google erweitert sein Open-Source-Modell MedGemma um die Fähigkeit, bildgebende Verfahren wie CT und MRT zu interpretieren, und veröffentlicht zusätzlich das Sprache-zu-Text-Tool MedASR für den medizinischen Bereich.
4️⃣ Anthropic startet Anthropic Labs, ein neues Team für KI-Prototypen unter der Leitung von Chief Product Officer Mike Krieger, dem Mitgründer von Instagram.
5️⃣ OpenAIs GPT-5.2 Pro hat mithilfe von Harmonics Aristotle-System drei bislang ungelöste Erdős-Probleme geknackt, unter Mitwirkung von Mathematiker Terence Tao.
📧 So holst Du das Maximum aus Gemini in Gmail heraus

Google hat Gemini direkt in Gmail integriert, mit praktischen Funktionen für die Postfachsuche und das Schreiben von E-Mails. Hier erfährst du, wie du die neuen Features nutzt.
Schritt für Schritt
Du benötigst ein Google Workspace- oder ein persönliches Konto mit „AI Pro"-Abo. Öffne gmail.com, klicke oben rechts auf die Einstellungen und stelle sicher, dass alle „Smart Features" aktiviert sind.
In deinem Posteingang findest du neben den Einstellungen den Button „Gemini fragen". Klicke darauf und stelle Fragen zu deinen E-Mails, zum Beispiel: „Welche E-Mails habe ich zum Thema [Betreff]?"
Beim Verfassen einer E-Mail kannst du mit
Option + H(Mac) oderAlt + H(Windows) die Schreibhilfe aufrufen oder klicke auf „Formuliere für mich". Gemini formuliert dann basierend auf dem Kontext der E-Mail.Nach dem Generieren einer Antwort kannst du auf „Neu erstellen" klicken, um eine neue Version zu erhalten, oder auf „Verbessern", um Tonalität oder Länge zu verändern.
🚀 Profi-Tipp: Schreibe „Hilf mir beim Planen" im Entwurfsfenster, Gemini liest dann den E-Mail-Verlauf, prüft die Kalender und schlägt passende Terminoptionen vor, die du direkt vorschlagen kannst.
👥 Bevorstehende KI-Events
19.01.2026 - Talk&Connect | IHK Potsdam
22.01.2026 - Artificial Intelligence in Rail: Bridging Innovation between China and Europe | Online
28.01 - 29.01.2026 - all about automation Messe | Berlin
23.02 - 26.02.2026 - CCW 2026 | Berlin
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