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eine Woche ist vergangen, und KI WEEKLY hält Dich auf dem neuesten Stand des KI-Universums.

KI-Tools der Woche

  1. 🦞 OpenClaw (ehemals Clawdbot) - Offener persönlicher KI-Assistent für Chat-Apps

  2. 🧞‍♂️ Project Genie - Der interaktive Weltgenerator von Google DeepMind

  3. 🔌 Claude Cowork - Neue Plugins zum Bündeln von Fähigkeiten, MCPs und Tools

  4. 💬 Voxtral Transcribe 2 - Die neuen Transkriptionsmodelle von Mistral für 13 Sprachen

  5. 📧 Beehiiv - Kostenlos Newsletter wie KI Weekly erstellen | 30 Tage das Plusprogramm testen + 20 % Rabatt für 3 Monate!*

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🚀 SpaceX schluckt xAI und schafft Giganten

Bildquelle: Unsplash

Elon Musk führt sein KI-Start-up xAI mit SpaceX zusammen und formt damit das nach eigenen Angaben höchstbewertete private Unternehmen der Welt mit einer Bewertung von 1,25 Billionen US-Dollar. Raketen, Grok und die Plattform X stehen künftig unter einem gemeinsamen Dach.

Die Details:

  • xAI wird als eigenständige Sparte innerhalb von SpaceX geführt. Musk verfolgt dabei die Vision, KI-Rechenzentren perspektivisch ins All zu verlagern, um Energie deutlich effizienter zu nutzen und Abwärme besser abzuführen.

  • Die Fusion erfolgt im Vorfeld eines erwarteten SpaceX-Börsengangs noch in diesem Jahr, der die Bewertung auf rund 1,25 Billionen US-Dollar heben dürfte.

  • Musk geht davon aus, dass weltraumgestützte KI-Rechenleistung innerhalb von zwei bis drei Jahren günstiger sein wird als klassische Rechenzentren, angetrieben von nahezu ununterbrochener Solarenergie.

  • Er betonte zudem, solche Rechenzentren im All würden Basen auf dem Mond, eine eigenständige Zivilisation auf dem Mars und perspektivisch die Expansion ins Universum ermöglichen.

Warum das wichtig ist: Musks Technologie-Imperium wächst in rasantem Tempo. Er spricht vom ehrgeizigsten vertikal integrierten Innovationsmotor auf und jenseits der Erde. Rechenzentren im All mögen nach Science-Fiction klingen, doch die Idee gewinnt zunehmend Anhänger. Mit SpaceX verfügt Musk nun über die nötige Infrastruktur, um diese Vision tatsächlich umzusetzen.

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🤖 OpenAI veröffentlicht Codex-App als Zentrale für KI-Agenten

Bildquelle: OpenAI

OpenAI bringt mit der neuen Codex-App für macOS eine Desktop-Oberfläche an den Start, über die man mehrere KI-Coding-Agenten parallel steuern, Fähigkeiten bündeln, wiederkehrende Aufgaben automatisieren und ganze Features an KI delegieren kann.

Die Details:

  • Die Anwendung fungiert als zentrale Steuerzentrale, in der getrennte Agenten projektübergreifend gleichzeitig laufen. Eine integrierte Isolation verhindert dabei, dass sie sich gegenseitig in die Quere kommen.

  • Über sogenannte Skills wird Codex deutlich über reine Codegenerierung hinaus erweitert und übernimmt Aufgaben wie App-Deployments, das Verwalten von Projektboards, Bildgenerierung, Browserzugriff und weitere Schritte.

  • OpenAI demonstrierte, wie Codex aus einem einzigen Prompt ein vollständiges 3D-Rennspiel entwickelte und dabei Design, Programmierung sowie Qualitätssicherung über sieben Millionen Token hinweg eigenständig orchestrierte.

  • Die App ist vorerst auf macOS beschränkt, bietet kostenlosen Nutzern zeitlich begrenzten Zugriff und verdoppelt die Nutzungslimits für zahlende Abonnenten.

Warum das wichtig ist: Damit reagiert OpenAI sichtbar auf Anthropics starke Fortschritte im Bereich der Entwicklerwerkzeuge. Da die Modelle von OpenAI bei vielen weiterhin als Maßstab für Coding-Aufgaben gelten, könnte eine überzeugende Benutzeroberfläche ausreichen, um Codex ähnlich erfolgreich auf dem Markt zu etablieren wie Claude Code.

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🔬 KI entdeckt 27 Prozent mehr Brustkrebserkrankungen

Bildquelle: Unsplash

Schwedische Forschende haben die bislang größte Studie zum KI-gestützten Brustkrebs-Screening veröffentlicht. Das Ergebnis: Die Technologie hilft Radiologen, mehr Tumore zu erkennen und reduziert zugleich deren Arbeitsbelastung nahezu um die Hälfte.

Die Details:

  • Die zweijährige Studie begleitete mehr als 100.000 Frauen, um zu prüfen, ob KI Krebserkrankungen aufspüren kann, die zwischen regulären Screening-Terminen unentdeckt bleiben.

  • Die KI analysierte Mammografien und markierte Hochrisikofälle für Radiologen, wodurch die Erkennungsrate von 74 Prozent auf 81 Prozent stieg, ohne dass die Zahl der Fehlalarme zunahm.

  • In der KI-Gruppe wurden 27 Prozent weniger aggressive Tumorarten und 21 Prozent weniger kleinere Tumore übersehen als bei der herkömmlichen Vorsorge ohne KI-Unterstützung.

  • Das System übernahm die Erstbewertung und Sortierung der Aufnahmen und senkte so die Arbeitslast der Radiologen um 44 Prozent, sodass sich Ärzte stärker auf besonders kritische Fälle konzentrieren konnten.

Warum das wichtig ist: Ob in der Medikamentenentwicklung, der Tumorerkennung oder der Therapieplanung: KI entwickelt sich rasant zu einem zentralen Instrument im Kampf gegen Krebs. Bei über zwei Millionen Brustkrebsdiagnosen weltweit pro Jahr könnte eine skalierte, KI-gestützte Früherkennung für Millionen von Frauen den entscheidenden Unterschied machen.

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🎙️ KI soll Chefposten bei OpenAI übernehmen

Bildquelle: OpenAI

OpenAI-CEO Sam Altman hat in einem ausführlichen Forbes-Porträt Einblicke in seine Nachfolgepläne gegeben und dabei mit bemerkenswerten Aussagen zu AGI, Microsoft und Elon Musk für Aufsehen gesorgt.Die Details:

  • Altman erklärte, sein Nachfolgeplan sehe vor, das Unternehmen eines Tages an ein KI-Modell zu übergeben. Er begründete dies damit, dass, wenn das Ziel eine

    Künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) sei, die Unternehmen führen könne, das eigene Unternehmen konsequenterweise den Anfang machen müsse.

  • Zugleich sagte er, OpenAI habe im Grunde bereits AGI entwickelt. Microsoft-CEO Satya Nadella relativierte diese Aussage jedoch und beschrieb das Verhältnis zwischen beiden Unternehmen als eine Art Freund-Feind-Konstellation.

  • Forbes berichtet zudem, Altman halte Beteiligungen an mehr als 500 Unternehmen, während Mitarbeitende intern Sorge äußerten, OpenAI wolle zu viel in zu kurzer Zeit erreichen.

  • Zum angespannten Verhältnis mit Elon Musk sagte Altman, es sei für ihn kaum nachvollziehbar, wie viel Zeit Musk dafür aufwende, OpenAI anzugreifen. Im Gegenzug wies er auf Sicherheitsprobleme bei xAI hin. Er freue sich auf die Vorladung unter Eid von Musk im April.

Warum das wichtig ist: Kaum jemand prägt die öffentliche Debatte rund um KI so stark wie Sam Altman. Sei es mit der Behauptung, AGI sei faktisch erreicht, oder mit der Idee einer KI als künftiger Unternehmenschef: Altman versteht es, Narrative zu setzen. Es bleibt abzuwarten, ob OpenAI operativ mit diesen ambitionierten Visionen Schritt halten kann.

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🚀 Mit Claude Opus 4.6 veröffentlicht Anthropic sein bislang stärkstes Modell

Bildquelle: Anthropic

Fidji Simo, CEO of Applications bei OpenAI, hat neue Pläne des Unternehmens bekannt gegeben, die OpenAI Jobs Platform zu starten, die Unternehmen mit AI-qualifizierten Arbeitskräften zusammenbringen soll, sowie ein neues Zertifizierungsprogramm für AI-Kenntnisse.

Die Details:

  • Die Plattform wird Arbeitgeber mit AI-versierten Bewerbern zusammenbringen und bietet spezielle Bereiche für kleine Unternehmen und lokale Behörden, die Talente suchen.

  • OpenAI hat sich mit Walmart und anderen Arbeitgebern zusammengetan, um Zertifizierungsprogramme zu entwickeln, die verschiedene Stufen der KI-Kompetenz direkt in ChatGPT vermitteln.

  • Simo sagte, das Ziel sei es, bis 2030 10 Millionen Amerikaner in KI-Kompetenz zu zertifizieren, wobei das Programm auf den zuvor gestarteten Ressourcen der OpenAI Academy aufbaut.

  • Die Initiative fällt mit den Bemühungen des Weißen Hauses um KI-Kompetenz zusammen, wobei sich Technologieführer diese Woche in Washington treffen, um über die Entwicklung von Arbeitskräften zu diskutieren.

Warum das wichtig ist: OAI positioniert sich sowohl als Disruptor als auch als Lösungsanbieter und entwickelt KI-Tools, die Arbeitsplätze verändern, während gleichzeitig eine Infrastruktur für die Umschulung entlassener Arbeitnehmer aufgebaut wird. Durch diesen Schritt tritt OAI auch gegen (das zu Microsoft gehörende) LinkedIn auf dem Talentmarkt an, wodurch eine weitere Front entsteht, um die sich die beiden eisigen Partner streiten können.

🥇 Wöchentliches KI-Ranking

🗞️ In aller Kürze

1️⃣ Perplexity hat mit „Model Council" ein neues Feature vorgestellt, das Anfragen gleichzeitig durch mehrere KI-Modelle schickt und die Ergebnisse zu einer einzigen Antwort zusammenführt.

2️⃣ Amazon macht seine KI-gestützte Assistentin Alexa+ in den USA für alle Prime-Mitglieder kostenlos verfügbar. Ohne Prime kostet der Dienst 19,99 US-Dollar pro Monat.

3️⃣ Apple integriert vollständige Claude-KI-Agent-Unterstützung in Xcode, sodass Entwickler komplexe Programmieraufgaben abgeben können, die Claude eigenständig planen, umsetzen und visuell überprüfen kann.

4️⃣ ElevenLabs hat sein expressives Sprachmodell Eleven v3 offiziell aus der Alpha-Phase geholt. Die kommerzielle Version bietet verbesserte Genauigkeit und Stabilität.

5️⃣ Google-DeepMind-Forscher David Silver verlässt das Unternehmen nach über 15 Jahren und gründet in London ein neues KI-Startup namens „Ineffable Intelligence".

📊 Berichte schneller erstellen mit Claude in Excel

In diesem kurzen Tutorial lernst du, wie du Claude als Tabellen-Architekten nutzen kannst, lade einfach mehrere unübersichtliche CSV-Dateien hoch und lass Claude die Datenbereinigung, Tabellenformatierung, Farbcodierung und mehr übernehmen.

Schritt für Schritt

  1. Installiere die Claude-Excel-App über den Microsoft Marketplace und importiere deine CSV-Dateien als separate Tabs in eine Excel-Arbeitsmappe. Für dieses Beispiel nutzen wir SEO-Daten eines ganzen Jahres, du kannst aber genauso gut Verkaufszahlen, Belege oder andere Datenquellen verwenden.

  2. Klicke in Excel auf den Claude-Button und gib folgenden Prompt ein: „Ich habe [Datentyp]-Daten in [Anzahl] Tabs für meine Website/Marke/mein Team. Erstelle einen Plan, um jeden Tab sinnvoll umzubenennen und die Daten übersichtlicher aufzubereiten." Danach kannst du den Plan anpassen und freigeben.

  3. Sobald die Bereinigung abgeschlossen ist, bitte Claude um einen Plan für ein zentrales Dashboard: „Wie lassen sich die Daten aus allen Tabs am besten in einem Master-Dashboard zusammenführen?"

  4. Zum Schluss kannst du Claude bitten, die Daten zu visualisieren, zum Beispiel mit: „Erstelle ein Kombi-Diagramm für Klicks im Vergleich zur durchschnittlichen Position."

🚀 Profi-Tipp: Wenn du Claude zuerst bittest, die Daten zu analysieren und einen Plan zu erstellen, liefert es deutlich bessere Ergebnisse, als wenn du direkt mit der Umsetzung startest.

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