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eine Woche ist vergangen, und KI WEEKLY hält Dich auf dem neuesten Stand des KI-Universums.

KI-Tools der Woche

  1. 📊 Claude in Excel - Verwende Claude zum Erstellen und Bearbeiten von Tabellenkalkulationen

  2. 🧠 Qwen3-Max-Thinking - Alibabas neues Flaggschiff-Modell für logisches Denken

  3. 🔌 Interaktive Apps - Nutze beliebte Business-Apps direkt in Claude.

  4. 🎥 Ray 3.14 - Lumas verbessertes Videomodell für kreative Arbeitsabläufe

  5. 🎆 Z-Image - Die Vollversion des führenden Open-Source-Bildmodells von Alibaba Tongyi

#Bonus: 📒 Notion - Jetzt mit der zweiten Generation von Notion AI: Dein smarter Partner für alles. 30 Tage kostenlos testen mit KI Weekly*

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🔬 OpenAI veröffentlicht Essay-Schreibtool

Bildquelle: OpenAI

OpenAI hat mit Prism eine kostenlose Arbeitsumgebung für wissenschaftliches Schreiben veröffentlicht und für die Wissenschaft leisten soll, was KI Coding Assistenten im vergangenen Jahr für die Softwareentwicklung erreicht haben.

Die Details:

  • Das Werkzeug geht auf die Übernahme von Crixet zurück, einer cloudbasierten Plattform für wissenschaftliches Schreiben, die OpenAI vollständig neu aufgebaut und um das aktuelle GPT 5.2 Reasoning Modell erweitert hat.

  • Nutzende können innerhalb eines Dokuments nach Fachpublikationen suchen, Zitate automatisch erzeugen und Fotos in sauber formatierte Gleichungen umwandeln.

  • OpenAI zufolge bearbeitet ChatGPT bereits mehr als acht Millionen wöchentliche Anfragen zu anspruchsvollen naturwissenschaftlichen Themen, ein Hinweis darauf, wie intensiv Forschende KI heute schon nutzen.

  • Prism ist kostenlos nutzbar und verzichtet sowohl auf Begrenzungen bei der Teamgröße als auch bei der Anzahl von Projekten, was einen klaren Bruch mit den sonst hohen Preisen akademischer Software darstellt.

Warum das wichtig ist: Seit dem Start von ChatGPT werden Fachzeitschriften mit schlampigen Arbeiten überschwemmt, die fehlerhafte Inhalte und erfundene Quellen enthalten. OpenAI argumentiert, dass nicht KI das Problem in der Forschung war, sondern ihre kontextlose Nutzung. Ein integriertes Werkzeug wie Prism könnte den Unterschied markieren zwischen inhaltlicher Leere und echter wissenschaftlicher Beschleunigung.

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🚀 Anthropic integriert Apps in Claude

Bildquelle: Anthropic

Anthropic hat externe Anwendungen direkt in seinen KI-Assistenten Claude eingebettet und ermöglicht es Nutzern, mit Tools wie Asana, Slack oder Canva zu arbeiten, ohne den Chat zu verlassen.

Die Details:

  • Zum Start sind neun Anwendungen integriert, darunter Asana, Figma, Canva, Slack, Box, Amplitude, Clay, Hex und Monday, während eine Anbindung an Salesforce bereits angekündigt ist.

  • Die Integrationen basieren auf MCP Apps, einer offenen Erweiterung des Model Context Protocol von Anthropic, wodurch auch andere KI-Tools und Platformen dieselbe Funktionalität umsetzen können.

  • Jede Aktion erfordert eine explizite Zustimmung der Nutzer, zudem können Unternehmensadministratoren festlegen, auf welche Tools Mitarbeitende zugreifen dürfen.

  • Die Funktion ist für Pro, Max, Team und Enterprise Abonnements ohne zusätzliche Kosten verfügbar, ergänzt durch eine kommende Cowork Integration.

Warum das wichtig ist: OpenAI hat auf seinem Dev Day ein ähnliches App SDK vorgestellt, und alle führenden KI Labore arbeiten daran, ihre Assistenten zur zentralen Arbeitsebene über bestehenden Anwendungen zu machen. Da Kontext entscheidend für den Mehrwert von KI ist, rückt das Ziel näher, dass jede relevante App nur noch eine Integration vom bevorzugten Assistenten entfernt ist.

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🌐 Google bringt agentische KI zu Chrome

Bildquelle: Google

Google hat eine neue Welle an KI-Erweiterungen für den Chrome Browser vorgestellt und integriert Gemini deutlich tiefer, darunter agentisches Browsing, integrierte Bilderzeugung, Personal Intelligence und weitere Funktionen.

Die Details:

  • Auto Browse steuert Chrome in einem eigenen Tab selbstständig, klickt sich durch Webseiten und erledigt Aufgaben, pausiert jedoch bewusst vor sensiblen Aktionen wie Zahlungen.

  • Gemini ist nun dauerhaft in einer Seitenleiste verfügbar, sodass Nutzer Fragen stellen, Produkte über mehrere Tabs hinweg vergleichen und Google Dienste wie Gmail und Kalender direkt einbeziehen können.

  • Mit der neuen Nano Banana Integration lassen sich Bilder direkt im Browser erzeugen, während Personal Intelligence bald personalisierte Antworten auf Basis individueller Nutzung liefern soll.

Warum das wichtig ist: Im vergangenen Jahr gab es zahlreiche Versuche, KI zuerst neu zu denken und eigene Browser zu etablieren, etwa durch OpenAI, Perplexity oder Dia, doch die breite Nutzung blieb aus. Für Google entsteht dadurch eine ideale Ausgangslage, Gemini konsequent in die ohnehin dominante Chrome Plattform einzuweben und zugleich enger mit den eigenen Anwendungen zu verzahnen.

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🦞 KI-Agent OpenClaw geht viral

Bildquelle: OpenClaw

Ein Open-Source KI-Agent namens OpenClaw (während seines viralen Höhenflugs noch als Moltbot bekannt und ursprünglich Clawdbot) sorgt gerade für Aufsehen: Er kann Aufgaben selbstständig ausführen, indem man über Messenger-Apps wie WhatsApp oder Telegram chattet und ihn Dinge für dich erledigen lässt.

Die Details:

  • OpenClaw ist ein autonomer KI-Assistent, der auf deinem eigenen Rechner oder Server arbeitet und Aufgaben erledigt, statt nur zu antworten. Er verbindet sich dabei mit Diensten wie WhatsApp oder Signal und hört auf einfache Chat-Befehle.

  • Das Projekt startete Ende 2025 als Clawdbot, wurde wegen Markenproblemen mit Anthropic kurz zu Moltbot, und tritt nun offiziell als OpenClaw auf.

  • Nutzer berichten von beeindruckenden Anwendungen: der Assistent verwaltet Kalender und E-Mails, organisiert deine To-Dos, generiert Zusammenfassungen oder erinnert dich proaktiv an Termine.

  • Sicherheitsexperten warnen jedoch vor erheblichen Risiken, da der umfassende Systemzugriff bei falscher Konfiguration Angriffe, Datenlecks oder unerwünschte Aktionen ermöglichen kann.

Warum das wichtig ist: OpenClaw macht greifbar, wie sich KI von einem reinen Antwortwerkzeug zu einem echten digitalen Akteur entwickelt, der eigenständig handelt, Entscheidungen trifft und Aufgaben erledigt. Für viele Menschen könnte das erstmals bedeuten, einen persönlichen Assistenten zu haben, der sich wie ein Mensch im Hintergrund kümmert. Gleichzeitig zeigt der Hype, wie schmal der Grat zwischen produktiver Automatisierung und ernsthaften Sicherheitsrisiken geworden ist, sobald KI nicht nur denkt, sondern handelt.

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🌍 Google macht seinen KI Welten-Generator verfügbar

Bildquelle: Google DeepMind

Google DeepMind hat mit Project Genie eine Web App veröffentlicht, die es Nutzern ermöglicht, KI generierte Welten in Echtzeit zu erschaffen und zu erkunden. Der öffentliche Zugang folgt rund fünf Monate nach der Vorstellung des zugrunde liegenden Modells Genie 3 im vergangenen August.

Die Details:

  • Zunächst geben Nutzer eine Umgebung und eine Figur vor. Anschließend erhalten sie eine visuelle Vorschau über Nano Banana Pro und Gemini. Danach können sie eine begehbare Welt aus der Ich- oder der Drittperson-Perspektive erkunden.

  • Die Figuren bewegen sich zu Fuß, fliegend oder mit Fahrzeugen durch die Umgebung. Das Modell merkt sich dabei, was bereits erschaffen wurde, sodass bei einer Rückkehr besuchte Orte visuell konsistent bleiben.

  • Die Dauer einer Sitzung ist aktuell auf 60 Sekunden begrenzt, da die Rechenkosten hoch sind und jedem Nutzer während der Erkundung ein eigener Rechenchip exklusiv zugewiesen wird.

  • Der Start ist zunächst auf Abonnenten von Googles AI Ultra Tarif für 250 Dollar pro Monat beschränkt, eine Ausweitung auf weitere Tarifstufen ist angekündigt.

Warum das wichtig ist: Mit Project Genie wird erlebbar, wie realitätsnah KI-simulierte Welten inzwischen sind. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Spieleentwicklung und Architektur bis hin zur Robotik und dem Training komplexer Systeme. Während gleichzeitig auch andere Akteure wie World Labs, Runway oder Yann LeCuns AMI an ähnlichen Ansätzen arbeiten, rückt die Simulation der Realität technologisch immer näher an die Realität selbst heran.

🥇 Wöchentliches KI-Ranking

🗞️ In aller Kürze

1️⃣ Anthropic sammelt laut Berichten 20 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 350 Milliarden ein. Das ursprüngliche Ziel wurde verdoppelt, nachdem die Nachfrage sechsmal so hoch ausfiel wie erwartet.

2️⃣ Google hat Gemini 3 Flash um „Agentic Vision" erweitert: Das Modell kann nun Bilder zoomen, annotieren und bearbeiten, um Fragen zu beantworten. Die Genauigkeit bei visuellen Aufgaben steigt dadurch um 5–10 %.

3️⃣ OpenAI verlangt für Werbung in ChatGPT Berichten zufolge rund 60 Dollar pro tausend Einblendungen. Vergleichbar mit Preisen zur TV-Primetime und dreimal so viel wie bei Meta.

4️⃣ Nvidia investiert 2 Milliarden Dollar in CoreWeave als Teil einer erweiterten Partnerschaft, um bis 2030 KI-Rechenzentren mit über 5 Gigawatt Kapazität aufzubauen.

5️⃣ Cursor hat Version 2.4 veröffentlicht: Neu sind sogenannte Subagenten, die Programmieraufgaben in parallele Arbeitsströme aufteilen, sowie Bildgenerierung und individuell anpassbare Agentenfähigkeiten.

🎨 Eigenes Designsystem für KI-Projekte erstellen

In dieser Anleitung lernst du, wie du ein Design-Werkzeug mit Codex kombinierst, um eine einfache Portfolio-Webseite zu bauen. Ein Workflow, der deine Projekteinrichtung so vereinfacht, dass du dir nie wieder Gedanken über Designsysteme machen musst.

Schritt für Schritt

  1. Öffne ui.shadcn.com/create, erstelle über das Dropdown-Menü ein individuelles Designsystem, klicke auf „Create Project" und kopiere den generierten Befehl.

  2. Öffne ein Terminal, führe den Befehl aus, um die App-Struktur anzulegen, wechsle dann in den Ordner und starte mit npm install und npm run dev die Seite lokal.

  3. Öffne Codex oder Claude im Projektverzeichnis und füge die Designsystem-Anweisungen (über den Link im ShadCN-Befehl abrufbar) in deine Claude.md- oder Agent.md-Datei ein.

  4. Plane deine Seite in einem kurzen PRD (Produktanforderungsdokument), dann weise den Agenten an, eine einfache Portfolio-Webseite anhand des PRDs und des definierten Designsystems zu erstellen.

🚀 Profi-Tipp: Falls du den Context7-Skill installiert hast, füge in deine Agent.md die Anweisung ein: „Nutze immer Context7, um nach ShadCN-Komponenten zu suchen, bevor du neue UI-Elemente erstellst."

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