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Guten Morgen, 🌞

eine Woche ist vergangen, und KI WEEKLY hält Dich auf dem neuesten Stand des KI-Universums.

KI-Tools der Woche

  1. 👨‍💻 Devstral 2 - Mistrals nächste Generation von Modellen mit Schwerpunkt auf Codierung

  2. 🧪 BioMed Agent - Co-Wissenschaftler für biomedizinische Forschung

  3. 🗣️ VibeVoice - Das Open-Source-Modell von Microsoft für die Umwandlung von Text in Sprache

  4. 🤖 Claude Opus 4.5 - Das neue Spitzenmodell von Anthropic

  5. 🏷️ Shopify SimGym - Simuliere das Kaufverhalten mit KI-Käufern

#Bonus: 📒 Notion - Jetzt mit der zweiten Generation von Notion AI: Dein smarter Partner für alles. 30 Tage kostenlos testen mit KI Weekly*

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📊 OpenAI zeigt, wie stark KI die Arbeitswelt verändert

Bildquelle: OpenAI

OpenAI hat erstmals seinen Bericht zum Zustand von KI im Unternehmensumfeld veröffentlicht und dabei Einblicke aus über einer Million Businesskonten ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen deutlich messbare Produktivitätsgewinne in Unternehmen.

Die Details:

  • OpenAI hat anonymisierte Daten aus realen Unternehmenseinsätzen ausgewertet und zusätzlich eine Umfrage zur KI-Nutzung unter 100 Unternehmen durchgeführt.

  • 75 Prozent der befragten Mitarbeitenden geben an, dass KI ihre Arbeitsgeschwindigkeit oder die Qualität ihrer Ergebnisse verbessert hat, und ebenso viele sagen, dass sie nun Aufgaben bewältigen können, die zuvor für sie nicht möglich waren.

  • Die Daten zeigen große Leistungsunterschiede bei der Nutzung, denn die Top fünf Prozent der Nutzer senden rund elfmal so viele Anfragen wie der Median.

  • Geschäftskunden von ChatGPT sparen im Durchschnitt täglich 40 bis 60 Minuten, während Power-Nutzer von Produktivitätsgewinnen von mehr als zehn Stunden pro Woche berichten.

Warum das wichtig ist: Die steigende Nutzung und Produktivität überrascht kaum, doch der Bericht bestätigt eindrucksvoll, was viele bereits vermutet haben. KI verändert die Arbeitswelt bereits heute in großem Maßstab. Besonders entscheidend ist, dass 75 Prozent der Nutzer Aufgaben erledigen können, die zuvor außerhalb ihrer Möglichkeiten lagen, und damit eine neue Form funktionsübergreifender Produktivität entsteht.

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🕶️ Google steigt 2026 in den Markt für KI-Brillen ein

Bildquelle: Google

Google hat angekündigt, ab 2026 KI-gestützte Smart Glasses auf den Markt zu bringen und arbeitet dafür mit Samsung, Warby Parker und Gentle Monster zusammen. Ziel ist es, Metas bislang dominante Position im Bereich smarter Brillen anzugreifen.

Die Details:

  • Google entwickelt zwei Varianten, nämlich reine Audio-Brillen für freihändigen KI-Zugriff sowie Modelle mit integrierten Displays in den Gläsern für Navigation und Übersetzungen.

  • Zu den Hardware-Partnern zählen Samsung, Warby Parker auf Basis eines im Mai geschlossenen Deals über 150 Millionen Dollar sowie die koreanische Modemarke Gentle Monster.

  • Die Brillen sollen einen Großteil der Rechenleistung an ein verbundenes Smartphone auslagern, um das Design leicht und alltagstauglich zu halten und optisch kaum von normaler Brille zu unterscheiden.

Warum das wichtig ist: Metas Schwierigkeiten im KI-Bereich sind bekannt, dennoch ist es dem Konzern mit Ray-Ban- und Oakley-Partnerschaften gelungen, erfolgreich in den Wearables-Markt vorzudringen. Googles Kombination aus leistungsstarken Modellen, einem breiten App-Ökosystem und tief integrierter Gemini-Technologie könnte jedoch einen ernstzunehmenden neuen Wettbewerber schaffen.

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🏆 Sechs-Personen-Startup schlägt Google bei KI-Reasoning

Bildquelle: Poetiq

Das KI-Startup Poetiq mit nur sechs Personen hat einen bekannten KI-Leistungstest gewonnen und dabei Googles neues Modell Gemini 3 übertroffen. Bemerkenswert ist, dass Poetiq dafür keine eigene KI gebaut hat, sondern vorhandene Modelle besonders clever kombiniert und dabei deutlich günstiger arbeitet.

Die Details:

  • Ein Benchmark ist ein standardisierter Test, mit dem man vergleichen kann, wie gut verschiedene KI-Systeme denken und Probleme lösen können. ARC AGI 2 gilt dabei als einer der schwierigsten Tests für logisches Denken.

  • Poetiqs System kann sich innerhalb weniger Stunden an neue KI-Modelle anpassen und erreichte die Bestleistung kurz nach dem Start von Gemini 3, ohne dass es neu trainiert werden musste. Das System ist Open Source verfügbar.

  • Mit Gemini 3 Pro als Grundlage erzielte Poetiq 54 Prozent der möglichen Punkte bei etwa 30 Dollar Kosten pro Aufgabe, während Googles beste Version nur 45 Prozent bei rund 77 Dollar erreichte.

  • Zum ersten Mal hat damit überhaupt ein System die 50-Prozent-Marke in diesem Test überschprungen, nachdem vor wenigen Monaten selbst Spitzenmodelle kaum fünf Prozent schafften.

Warum das wichtig ist: Der schnelle Fortschritt von 5 auf über 50 Prozent zeigt, wie rasant sich KI entwickelt. Poetiq macht deutlich, dass große Erfolge nicht nur von Tech-Konzernen kommen müssen. Auch kleine Teams können mit kluger Nutzung bestehender KI-Modelle erstaunliche Ergebnisse erzielen.

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🤝 Deutsche Telekom und OpenAI starten KI-Partnerschaft für Europa

Bildquelle: OpenAI

Die Telekom und OpenAI haben eine mehrjährige Zusammenarbeit angekündigt, mit dem Ziel, fortschrittliche KI-Funktionen für Millionen Menschen in Europa nutzbarer zu machen, sowohl für Kunden als auch für interne Abläufe bei der Deutschen Telekom.

Die Details:

  • Telekom wird einer der ersten Partner, die frühen Zugang zu einem OpenAI-Modell in der Alpha-Phase erhalten, um gemeinsam neue KI-Produkte zu entwickeln.

  • Die Partnerschaft soll bereits in Q1 2026 erste Pilotprojekte starten, mit dem langfristigen Ziel, KI-gestützte Funktionen breit im Netz einzusetzen.

  • Telekom plant, ChatGPT Enterprise unternehmensweit einzuführen, damit Mitarbeitende mit leistungsfähigen KI-Tools schneller arbeiten, Kundenservice verbessern und interne Abläufe optimieren können.

  • KI-Funktionen sollen nicht nur für Mitarbeitende, sondern auch für Kunden in den Bereichen Kommunikation, Produktivität und Alltag verfügbar gemacht werden, inklusive multipler Sprachen und Datenschutz-Fokus.

  • Die Zusammenarbeit geht über ein klassisches Lieferantenverhältnis hinaus. Die beiden Giganten erklären, dass sie gemeinsam die Zukunft von KI in Europa mitgestalten wollen.

Warum das wichtig ist: Die Partnerschaft kombiniert Telekoms riesige Kundenbasis mit OpenAI’s KI-Forschung und ist ein starkes Signal für Europas Rolle bei der KI-Entwicklung, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz und Unabhängigkeit. Mit mehr als 261 Millionen Mobilkunden weltweit ist dies ein zentraler Schritt, KI in großem Maßstab in den Alltag der Menschen zu bringen und ein Vorbild für weitere Unternehmen im europäischen Raum.

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🧄 OpenAI veröffentlicht GPT-5.2

Bildquelle: OpenAI

OpenAI hat die Modellfamilie GPT 5.2 vorgestellt und bezeichnet sie als die bislang leistungsfähigste Version für professionelle Wissensarbeit. Der Release erfolgt nur wenige Wochen nach einem internen Memo, das darauf hinwies, dass OpenAI gegenüber Googles Gemini Modellen an Boden verliert.

Die Details:

  • GPT 5.2 erscheint in drei Stufen, nämlich Instant für schnelle Anfragen, Thinking für komplexe Denkaufgaben und Pro für maximale Genauigkeit bei besonders schwierigen Problemen.

  • Im Vergleich zu GPT 5.1 zeigt die neue Version durchweg bessere Ergebnisse in Benchmarks, unter anderem bei Halluzinationen, visuellen Aufgaben, Programmierung, Langtextverständnis und der Nutzung von Tools.

  • Im GDPval Test schnitt GPT 5.2 Thinking in 71 Prozent der Aufgaben mindestens so gut ab wie menschliche Experten, etwa bei Tabellenkalkulationen oder Präsentationen.

  • Berichten zufolge wurde GPT 5.2 trotz interner Stimmen für eine spätere Veröffentlichung freigegeben, während Googles Gemini 3 zeitgleich viele Ranglisten anführte.

Warum das wichtig ist: Das intern als Garlic bekannte Modell ist OpenAIs Antwort auf den wachsenden Druck durch Gemini 3. Auch wenn GPT 5.2 eher wie ein schneller Gegenschlag als ein perfekt polierter Release wirkt, zeigt er, dass OpenAI weiter konkurrenzfähig bleibt. Der Dezember könnte zudem noch weitere auffällige Veröffentlichungen bringen, mit denen OpenAI strategisch nachlegt.

🥇 Wöchentliches KI-Ranking

 And the Winner is... Gemini-3-Pro von Google. Verfügbar kostenlos in Gemini / Gemini App und unter Google AI Studio.

🗞️ In aller Kürze

1️⃣ DeepSeek entwickelt laut einem Bericht von The Information sein nächstes KI-Modell mit Tausenden illegal importierten Nvidia-Chips.

2️⃣ Meta plant offenbar für das erste Quartal 2026 ein neues Spitzenmodell mit dem Codenamen „Avocado", das im Gegensatz zu bisherigen Veröffentlichungen proprietär sein könnte.

3️⃣ Die EU hat eine neue Untersuchung gegen Google eingeleitet. Im Fokus steht, ob die KI-Suchzusammenfassungen Inhalte von Webseiten und Videos ohne Vergütung verwenden.

4️⃣ OpenAI hat eine Shopping-Integration mit Instacart vorgestellt, über die Nutzer Lebensmittel direkt aus ChatGPT heraus bestellen können.

5️⃣ Meta hat Limitless übernommen, ein von Sam Altman unterstütztes Start-up, das einen KI-Anhänger zur Aufzeichnung und Transkription von Gesprächen entwickelt.

🧠 Mit ChatGPT aus Denkblockaden ausbrechen

Kreisen deine Gedanken immer wieder um dieselben Lösungsansätze? ChatGPT kann als strukturierter Sparringpartner helfen, blinde Flecken aufzudecken und neue Perspektiven auf hartnäckige Probleme zu gewinnen.

Schritt für Schritt

  1. Öffne ChatGPT und prompte: „Ich versuche [Dein Ziel oder Problem beschreiben], aber ich komme gedanklich nicht weiter. Stelle mir so lange Fragen, bis wir einen neuen Lösungsansatz finden."

  2. Liefer Kontext zu deinen bisherigen Ansätzen, so weiß ChatGPT, was du bereits versucht hast, und kann gezielt darüber hinausdenken.

  3. Beantworte die Rückfragen zu Bereichen wie Zielgruppenverständnis, Nutzererlebnis oder Erfolgsmessung. Dabei zeigen sich oft unerwartete Ansatzpunkte.

  4. Prüfe die neuen Lösungsvorschläge und entwickle vielversprechende Ideen gemeinsam mit ChatGPT weiter.

🚀 Profi-Tipp: Diese Methode funktioniert für jede Art von Problem. Der Clou: Durch die gezielte Fragetechnik wirst du systematisch aus eingefahrenen Denkmustern herausgeführt, ideal für besseres Brainstorming.

Das war’s schon! 😔

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